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4 (1842) P - Z
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Schlichten — Schlichtiii».

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Hand das Schwert, in der linken die Waage haltend. Auf dem Helmeeine Krone, darüber zwei ßiilfelhörner, die so getheilt sind, dass dasrechte oben rotli und unten silbern, das linke oben silbern und un-ten roth ist. In der Mitte zwischen beiden steckt ein Schwert, derGrill' nach oben.

Schlichten, die Freiherren von.

Aus dieser freiherrlichen Familie dienten und dienen mehrere Mit-glieder im i>reussischen Heere. Namentlich der Generalmajor a. D.,Kitler des Verdienstordens Bar. v. Schlichten zu Breslau , früher imRegimente Herzog Eugen von Würtemberg-Husaren, später Oberstund Commandeur eines Bataillons zu Neisse. Ein Sohn desselben undeiner Freiin v. Reisewitz ist der Rittmeister im 4. Husarenregimente,Ritter des eisernen Kreuzes und des Jolianniterordens, Freiherr vonSchlichten. Ein Bruder des Generals ist der Oberstlieutenant Bar. v.Schlichten im 35. Infanterieregimente zu Mainz. — Joseph, Freiherrv. Schlichten, herzogl. gothascher Kammerherr, lebt zu Liegnitz, erist mit Josephine, Grälin v. Matuschka, vermählt.

Schlicht-Krule, von.

Die Wittwe eines Edelmannes dieses Namens besitzt gegenwärtigdie Güter Engelwacht und Gross-Berkenhagen im Kreise Grimme derProvinz Pommern.

Schlichting, die Freiherren und Herren von.

Sie gehören ursprünglich der Schweiz an und haben sich von daaus am Anfange des 14. Jahrhunderts in Schlesien, Sachsen, Meissenund in dem Grossherzogthume Posen verbreitet. In Schlesien kommtzuerst Ilnns Schlichting auf Dampschütz im Moldauischen und Mass-low im Oelsischen um das Jahr 1491 vor. — Abraham v. S. war imJahre 1510 Landrechtsbeisitzer des Fürstenlhums Glogau, und Jtansv. S. 1543 Verweser dieser Landschaft. — Im Jahre 16513 starb Hansv. S. als Hauptmann zu Wohlau und kurbrandenburg. Rath. — Ga-briel v. S. bekleidete im Jahre 1601 die Stelle eines fiirstl. Raths beider Regierung zu Wohlau. — Die v. S. theilten sich später in dieLinien zu Schlichtingsheim, ein im dreissigjührigen Kriege erbautesStädtchen, das von ihnen den Namen erhalten hat, Schwusen u.s.w.— Sie besassen ausserdem in Schlesien Streitelsdorf, Ogerschitz, Alt-rauden, Jiirtsch, Bielwiese, Krischitz, Herzogswalde, Steinsdorf, Per-schütz, Kehle, Tschwirtschen, Schimmel, Merzdorf, Kietschiitz, Wal-ditz, Jackschenau, Pasterwitz, Peltschiitz u. s. w., im heutigen Gross-herzogthume Posen aber Bauchwitz, Gurschen, Altendorf, YVietzensky,1 rombinek h. s. w. — Im Jahre 1706 war Dietrich, Freiherr v. S.,kais. Hofkriegsrath. — Samuel v. S. starb im Jahre 1751 als königl.preuss. Generallieutenant, Chef eines Infanterieregiments und Ritterdes Ordens pour le merite. — Ein Oberst v. S. in Schlesien, der frü-her eigentlich nicht Militair gewesen sein soll, wurde vom vorigen Kö-nige mit dem Charakter eines Generalmajors begnadigt. — Im KreiseSchwiebus besitzen die v. 8. noch gegenwärtig Güter, namentlich istder Landesälteste, Lieutenant v. d. A. und Ritter des eisernen Kreu-zes , Herr auf Muschten. — In der Armee dienen verschiedene v. S.,