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4 (1842) P - Z
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Reimann Reisewitz.

Reimann, Herr von.

Reimann v. Reiinannsdorf, Herr auf Scliliese bei Breslau , wurdeam 6. November des Jahres 1741 in den preuss. Adelstand erhoben.

Rcinbabcn, die Freiherren und Herren von.

Diese uralte und vornehme adelige Familie, die sich früher auchRimbaben schrieb, gehört Schlesien an, Ihr Ahnherr sollBabo geheissenhaben , über den Rhein gesohwominen sein und eine Prinzessin erret-tet haben, welche Begebenheit zu dem Familiennamen Anlass gege-ben haben soll. Im Jahre 1294 stand T Yoyczecli oder Albreclit Rimbabein grossem Ansehen beim Herzog Heinrich dem Dicken zu Breslau.Im Jahre 1502 starb Johann v. R., Kanonikus des hohen Domstifts zuSt. Johann und der Collegiatkjrche zum heiligen Kreuz in Breslau.Otto Heinrich v. R. war im Jahre 1G41 Landesältester im FiirstenthumeOels, und Ernst Friedrich v. R. im Jahre 1(391 des Herzogs UlrichChristian zu Würtejnberg, Oels und Bernstadt Jägermeister. GeorgWilhelm v. R. war in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts fürsttSachsen - saalfeldischer Geheimer Rath und Kammerpräsident. Vonden Gütern, welche die Familie v. R. erwarb, nennen wir Stampen,Stein, Ober-Strehlitz, Bruschwitz, Neudorf, Domatschin, Langm-wiese, Dörndorf etc. im Oelsischen. Gegenwärtig ist ein Frh. v.R.auf Fritschendorf Landrath des Kreises Crossen und Ritterschafts-Di-rector. Ein Bruder desselben ist der Oberst v. R., früher im 5e-neralstabe, jetzt Commandern eines Husarenregiments.

Die v. R. führen im goldenen Schilde einen schwarzen anfsirin-genden Hirsch ; derselbe wiederholt sich, jedoch abgekürzt, auf demHelme. Die Helmdecken sind schwarz und golden. M. s. Siebmaiher,I. S. 68,

Reinboth, die Herren von.

Eine adelige Familie, welche zur thüringischen Ritterschaft gehtrt,aber in Erfurt domicilirte und daselbst höhere Stellen in der Magisra-tur bekleidete. S. Falkensteins thiiringsche Chronik, II. B, 1408. 112.

Reinersdorf, die Herren von.

Diese adelige Familie gehört Schlesien, wo ihr gleichnarigesStammhaus bei dem Städtohen Pitschon im Regierungsbezirke Opelnliegt, an. Gegenwärtig ist das Haupt der Familie Ferdinand Orist.v. Reinersdorf, königl. Geh. Justizrath, Ritter des rothen Adlerodcns,Herr auf Reinersdorf, Dallanau, Freidorf u. s. w., ein im Staaldien-ste, wie um seine Mitstände hochverdienter Mann. In der Studes-herrschaft Wartenberg sind die Güter Ober-Stradam, Grüneice undPaulwitz Besitzungen der Familie v. Reinersdorf,

Reise witz, die Freiherren und Herren von.

Sie stammen, wie die Grafen v. Tarnow und mehrere andere Fa-milien, aus dem uralten und vornehmen polnischen Hause Leliwa. In