Rava — Rcbcnstock.
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Jahre 1806 dienten zwei Herren v. Rauter (Rautter) in der Armee.Der Cap. v. R. stand im Reg. v. Kalkreuth und war 1816 als Majorund Commandeur des 1. Ost-Preuss. Landwehr-Reservebat. ausgeschie-den. Er starb 1819. Ein Fähndrich v. Rauter stand 1806 im Reg.v. Riichel und starb 1813 als Capit. des 4. Ost-Preuss. Landwehr-In-fanterieregiments, an ehrenvollen Wunden.
Rava, die Herren von.
Das Wappenbuch setzt die v. Rava unter den meisnischen Adel.Im preussischen Heere diente 18C6 ein Hauptmann v. Rava im Reg.v. Malchitzki. — Kuroline v. Rava war 1805 regierende Aebtissin desfürstl. Jungf. Klostergestifts vom Orden der Benedictiner-Nonnen zuStriegan in Schlesien. Diese Familie führt im silbernen Schilde einengoldenen Blumentopf mit drei rotlien Rosen. Dieses Bild wiederholtsich auf dein Helme. Siebmacher, I. Th. S. 156. Scliles. InstanzenNotiz. Jahrg. 1804, 3. 390.
Ravoii, die Herren von..
In Pommern ist eine adelige Familie dieses Namens, die schonum das Jahr 1176 blühte, erloschen. Eine andere, die Lüneburg an-gehörte, ist ebenfalls ausgestorben. Dagegen blühen in den Marken,in Preussen und Pommern die v. Raven fort. In der Neumark besitztein v.Raven das Rittergut Gr. Luckow, er ist Wittwer von Karolinev. Schönermark. In der Armee haben sehr viele Offiziere d. N. mitAuszeichnung gedient, namentlich stand im Regimente v. Blücher imJahre 1806 der Rittmeister v. R., der im Jahre 1817 als Oberstlieut.und Commandeur des 7. Uhlanenregiments aus dem activen Diensteschied, und im Jahre 1840 den Charakter als Oberst erhielt. Er er-warb sich im Jahre 1815 das eiserne Kreuz 1. Classe und ist auch Rit-ter des Militair-Verdienstordens. Seine Söhne dienen in der Armee. —Mehrere andere Mitglieder der Familie erwarben sich das eiserne Kreuz,namentlich auch der Capit. und nachmalige Postmeister zu Neusalz.
Siebmacher giebt unter dem hessischen Adel das Wappen der Ra-ven v. Holzhausen. Es ist ein weisses, von einem breiten rotlienQuerbalken durchzogenes Schild. Der ilelm trügt zwei weisse, mitdem Balken belegte ßüffelhörner. In einem andern, uns vorliegendenWappen sehen wir im rotlien Schilde einen, auf grünem Hügel ste-henden, getigerten Löwen, und auf dem Helme eine braune Mauszwischen zwei Straussfedern.
Rcbcnstock, die Herren von.
Diese Familie stammt aus Wolfach in Schwaben, wohin sie ausdem Elsass gekommen sein soll. Aus ihr kam Georg Amirens v. Re-benstock nach Schlesien, er wurde 1717 böhmischer Ritter und beklei-dete die Stelle eines Hauptmanns der gräfi. Hatzfeldschen HerrschaftTrachenberge Es gehörte ihm auch das Rittergut Rogersowa bei Tra-chenberge Ein Enkel desselben starb 1808 als pensionirter Oberstlieu-tenant des Regiments v. Rüts. Gegenwärtig steht ein Hauptmann v.Rebenstock, Ritter des eisernen Kreuzes, als Capitain und Compagnie-Chef beim Cadettencorps zu Potsdam. Siebmacher giebt 1. B. S. 192unter dem Elsassischen Adel das Wappen dieses Geschlechts. Das