Paczkowski — Paleskc.
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Paczkowski, Herr von.
Der Major v. Paczkowski, Ritter des eisernen Kreuzes, erworbenbei Dennewitz, besitzt das Gut Hammer bei Schwiebus.
Pajon, die Herren von.
Aus dem altadeligen Geschlechte der v. Pajon de Moncets, vondem mehrere Zweige der Religionsbedrückungen wegen aus Frankreichin die kurbrandenburgschen Staaten geflüchtet waren, stand bis zumJahre 1806 ein Mitglied im preussischen Staatsdienste, nämlich derKriegs- und Domainenrath Pajon de Moncets zu Plock in Neu - Ost-preussen.
Pakisch, die Herren von.
Die alte vornehme Familie Festenberg-Pakisch ist aus der Schweiznach Franken, und von da nach Schlesien gekommen. Sie soll nachder Einnahme eines festen Bergschlosses den Beinamen Festenberg an-genommen haben, und seitdem eine Gemse im Wappen führen. InSchlesien soll die kleine Stadt Festenberg ihr Stammhaus sein. ImLiegnitzschen, im Oelsischen, iin Schweidnitzschen und in andernLandschaften Schlesiens waren sie früher reich begütert. Eine der äl-testen Besitzungen des Hauses war das Dorf Kreibau bei Haynau,nächstdem der schone Rittersitz Friedersdorf bei Lauban, und Leu-sersdorf bei Goldberg. Schon im 13. Jahrhunderte kommen Ritter ausdiesem Hause in Schlesien vor, sie besassen ausser den genanntenStammgütern auch Wiesenthal, Ludwigsdorf und Johnsdorf bei Hirsch-berg, Lederhose bei Striegau u. s. w. In der Gegenwart sind allediese Güter in andern Händen. — Ein Major v. Pakisch, früher im1. Kürassierregimente, vermählt mit einer v. Schweinitz, aus demHause Alt-Randen, hat mit dieser seiner Gemahlin Ober- und Mittel-Oberau bei Lübben erworben. Ein Rittmeister v. Pakisch stellt im 1.Kürassierregimente.
Die von Pakisch führen, wie wir schon oben andeuteten, eineGemse im blauen Schilde. Die Gemse ist rotli und silbern geschachtet.Auf dem Helme wiederholt sich dieses Bild abgekürzt. Die Deckensind silbern und roth. Siebmacher giebt dieses Wappen, 1. Th. S. 51.Sinapius erwähnt sie, I. S. 687. II. S. 855. Olsnogr. 1. S. 791. Gaulle,I. S. 1153.
Pal and, die Grafen und Freiherren von.
Ein altes llieils gräfliches, theils freiherrliches reich begütertesGeschlecht am Niederrhein, das bei uns längst ausgestorben ist, vondem aber eine Linie noch in den Niederlanden fortblüht. Dieses Ge-schlecht führte ein sechsmal in Schwarz und Gold c|uergetheiltesSchild; dasselbe wiederholte sich auf dem gekrönten Helme zwischenzwei schwarzen Adlerflügeln. M. s. Robens, II. S. 186 u. f.
Paleskc, die Freiherren von.
Die in den preuss. Freiherrnstand erhobene Familie v. Paleskeführt ein quadrirtes Wappen. Im 1. und 4. goldenen Felde sind zwei