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Pill)st, die Herren von.
Iii dem oft erwähnten Ilassesclien Wappenbuche findet man dasWappen dieses adeligen .Geschlechtes, welches im blauen Schilde dasBrustbild eines Papstes im \olten Ornat führt. Dieses llild wiederholtsich auch auf dem Helme.
Pabst v. Oliain, die Herren.
Aus dieser adeligen sächsischen Familie haben mehrere Mitglie-der im prenssischen Heere gestanden, und noch gegenwärtig dienensolche in demselben. Namentlich der Major Pabst v. Ohain im 40.Infanterieregimente zu Mainz. Ein anderer Pabst v. Ohain ist Ober-landesgerichtsrath in Naumburg und Ritter des Johanniterordens. Diesealtadelige Familie führt im goldenen Schilde einen blauen, mit dreigoldenen Rosen belegten Querbalken, und auf dem Helme einen gol-denen verkürzten Hirsch. Die Decken sind golden und blau.
Pachelbl -Gehag, die Herren von.
Diese ursprünglich böhmische Familie erhielt vom Kaiser Karl V.am 3. Juli 15'18 einen Wappenbrief, und Kaiser Rudolph II. ertheilteden beiden Vettern ll'olfyang und Alexander v. P. i. J. 1010 eine Ver-mehrung ihres Wappens unter Beifügung des Namens v. Gehag, welchesein der Familie Pachelbl gehöriges, If Stunde von Eger gelegenesRittergut war, das aber, so wie noch zwei andere Landgüter, nament-lich Pogrod und Herrloss, nachdem die Familie der protestantischenReligion wegen von den Jesuiten verfolgt und zum Auswandern ge-nöthigt worden war, nicht länger deren Besitz blieb. Die Auswan-derer wendeten sich zuvörderst nach Franken und liessen sich zu Wun-siedel nieder, später in Anspach, von wo aus ein Abkömmling diesergleich anfänglich in zwei Aeste getheilten adeligen Familie, nachdemder eine Ast bereits im Jahre 1747 erloschen war, in der Person desGeorg Wilhelm nach Zweibrücken auswanderte, dessen Herzog, derPfalzgraf Christian IV., ihm demnächst den Posten seines Gesandtenam königl. französischen Hofe übertrug. Sein hinterlassener einzigerSohn, Heinrich Christian Friedrich v. Pachelbl - Gehag, geb. im Jahre1703, trat zwar nach zurückgelegten akademischen Studien und einemsiebenmonatlichen Aufenthalte in Paris, im Jahre 1785 in herzoglichzweibrücksche Dienste als Kammerherr und Regierungs-Assessor, auchAttache beim Departement der auswärtigen Geschäfte, verliess aber
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