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Das Wappen der Küssowen war ursprünglich im Schildeein dürrer Ast, aus welchem drei kleine rothe Reiser hervor-gehen, auf dem Helm aber eine gekrönte Jungfrau, in jederHand und auf dem Kopf einen rothen Reiser oder eine Blumetragend. Das spätere gräflich Küssowsche Wappen hat nurin dem gekrönten Mittelschilde das alte Stammwappen bei-behalten.
s. Micräl altes Pomm. Th. 6. S. 355.
Brüggemann a. a. O. Th. I. S. 148.
Nach der gewöhnlichen Annahme wird als ihr bekanntererster gemeinschaftlicher Stammvater genannt
Nicolaus Küssow,der 1336 gelebt haben soll, und von ihm wird abgeleitet:
No. 1. Heinrich Küssow, der als des Herzogs Bo- Erste Gene«gislav Rath im letzten Viertel des vierzehnten Jahr-Hunderts gelebt haben soll,s. Micräls altes Pommerland, B. VI. S. 355.
Unrichtig ist es aber, wenn man diesen HeinrichKüssow unter die Zeugen zählt, die bei Ausstellungdes im Jahr 1375 von den Herzogen Wartislavund Bo gislav an die Stadt Greifswald verlie-henen und bei Dähnert in der Pomm. Biblio-thek B. IV. S. 171 abgedruckten Privilegio zuge-gen gewesen sind. Der Abdruck bei Dähnert a.a. O. ist überhaupt unrichtig und unvollständig,und es muß an der betreffenden Stelle statt Heu-
ricus küssorv in Uebereinstimmung
mit anderen Urkunden dieser Zeit, lleurious I^üs-sorv, uoster Notarius: gelesen werden. Von Hein-rich Küssow aber werden abgeleitet No. 2. 3. 4.,die als Gebrüder Küssow im ersten Viertel desfünfzehnten Jahrhunderts gelebt habm sollen.No. 2. Johann Küssow, wird als der Vater von Zweite Ge-
No. 5. und 6. genannt.
No. 3. Heinrich Küssow; von einer Descendenzdesselben ist nichts bekannt.