XI
diesem Buche fanden, welche in der Adelsmatrikel des König-reichs eingetragen sind. Es werden daher Alle jene erbadeli-gen Familien, welche bis jezt die sie betreffenden Artikelvermissen, die Redaction um so mehr verpflichten, wennsie die Materialien dazu einsenden, um die Geschichte ausar-beiten, und solche in gleicher Form und Weise der nächstenFolire dieses Werkes anreihen zu können. Der erloschenenGeschlechter geschiebt nur da Erwähnung, wo sich Ge-legenheit hiezu darbietet. Auch werden in den Geschlechts-tafeln die gestorbenen Glieder, der beschriebenen Familien,nur in solchen Fällen aufgeführt, wo es zur deutlichemDarstellung der verwandschaftlichen Verbindung für nöthigerachtet wurde, und auch alsdann, wenn die Gestorbenenein besonderes Interesse gewähren. Die Rufnamen derlebenden Glieder sind mit gesperrter Schrift gedruckt.
In Rücksicht auf typographischen Haushalt hat manin den Stammtafeln jedesmal, wenn bei den weiblichenFamiliengliedern ein Gemahl, der ohnehin schon in derGenealogie seines Hauses vorkommt, angezeigt wird, alleauf dessen Persönlichkeit Bezug habende Prädicate, Titiular-Attribute, Orden u. s. w. an erster Stelle weggelassenund nur an lezterer vollständig aufgeführt. Ebenso sindin den Genealogien, zu welchen sie als geborne Gliedergehören, nicht sowol die Geburts- und Vermählungsjahre,als auch die Tage mit möglichster Genauigkeit bemerkt.Eine andere, nicht minder zweckmässige Abkürzung ist fürdie Andeutung der Ürdens-Decorationen angewendet. DieBezeichnung derselben durch Verbindung der Initial-Buch-staben mit Versal - Schrift, nebst angeführten Chiffernbei denjenigen, wovon es noch mehrere Classen gibt,hat man, so wie alle Abbreviaturen, die dem ungeübtemAuge nicht deutlich genug erscheinen möchten, im Anhangedieses Buchs besonders erklärt. Ebendaselbst sind auch diewährend der Druckperiode in Erfahrung gebrachten genea-logischen Veränderungen, Correctionen u. s. w. nachge-tragen , welche man daher nicht zu übersehen, sondernvor dem Gebrauche des Werkes, an die betreffende Stelleanzumerken bittet.
Was etwa in der Sache selbst hin und wieder missfal-len könnte, wird einer Entschuldigung nicht bedürfen.