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2 (1887) Wappentafel 210 - 384 nebst Text ; E - K
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Färbung, um den Hals weisse Stuartkrause und goldenesKleinod, der Hut blau, mit blau und weissen Federn, dasBandelier griin, die Schuhe schwarz, die Hellparte stahl-farben mit braunem Schaft, Dolch ganz golden, Schwert-grifif und Beschlag der schwarzen Scheide am schwarzenGurt gleichfalls. Der linke Schildhalter hat statt Blau überallRoth, auf der Brust noch ein silbernes Kreuz, die Barett-federn blau und roth, die Kragenpatten roth mit goldenenBorden, Haar und spanischer Spitzbart braun. Das Spruch-band golden. Das Postament von grauem Marmor.

Klebeisberg. Ausser dem hier gegebenen Grafen-diplome de 1733 war bereits einer anderen erloschenenLinie und zwar dem Freiherrn Franz Niclas v. K., leib-lichem Bruder des 1733 Gegraften, d. d. Wien 23. Decem-ber 1702, der Böhmische Grafenstand, nebst Wappenbestä-tigung und Prädikat »Hoch- und Wohlgeboren« verliehenworden. Der Schild dieses Diploms war genau so wie derde 1733, aber ohne Grafenkrone und nur mit Helm IIund III. Der Greif im Herzschilde und auf Helm I istsilbern, steht in ersterem und hält auf letzterem zwei braun-bärtige Türkenköpfe vorwärts (nicht einwärts) gekehrt mitsilbernen Turbanen; Kleestauden und Dreiberg sind grün,die Pfeile haben braune Schäfte, rothe Flitsche und silberneSpitzen. Die Jungfrau auf Helm II hat goldenes Haar,Krone und silbernen Gürtel; so nach dem Diplom.

Kleinmichel. Ueber diese in den Russischen Grafen-stand erhobene Familie cfr. Klingspor, Baltisches Wappen-buch.

Kleist v. Nollendorf. Nach dem Diplom sind dieFüchse hier blaugrau mit weissem Bauch, die Adler gold-bewehrt, die Schwerter goldbegrilft, die Kränze rothbefruch-tete Lorbeerkränze, die Rosen sechsblätterig mit 3 goldenenTurnierlanzen.

Kleist vom Loss. Das abgebildete Wappen wirdnur von dem jedesmaligen Inhaber des Gräflich Loss'schenMajorats geführt, wogegen sämmtliche Cadets der Familieden Stammschild mit Grafenkrone, Stammhelm und zweiFüchsen als Schildhalter (wie in Klingspor's BaltischemWappenbuch) führen. Die Füchse sind hier »naturfarben«(d. h. braunroth mit weisser Brust, desgl. Bauch- und Bein-fell und »Luntenspitze«, die Löwen in Feld III und IVund auf Plelm IV goldbezungt, diese, der Adler und derinnerhalb des vierfach mit kreuzweisem goldenen Bandeumwundenen »grünen Blütlienkranzes« springende Laub-frosch natürlicher Farbe aus dem Gräflich Loss'schenWappen (s. d.). Die Rosen sind hier fünfblätterig undsämmtlich roth, die »Jagdspiesse« braun mit eisernenSpitzen und Querstäben, der schildhaltende Löwe ist natür-lich braun, mit rother Zunge, das Postament von violettemMarmor.

Kleist-(Zützen). Grafenstand de 1840 hat dasStammwappen, die Füchse ganz roth, desgl. die drei Rosenmit goldenen Butzen, darauf drei eiserne Spiesse mit gol-denen Schäften.

Kleist-(Tychow). Grafenstand de 1869 hat denSchild ebenso, die Rosen aber ganz roth, die Schäfte braun,als Schildhalter die goldbewehrten rothen PommerschenGreifen auf silberner Arabeske.

Rienau. Die Darstellung bei Kneschke, wo unterdem Schachbalken noch in Roth ein rothes (sie!) Herz er-scheint, ist irrthümlich. Unsere Darstellung ist conform mitallen Siegeln, obwohl im Diplom von der Grafen-krone und den 3 goldenen Buchstaben zwischenden Flügeln des Helmes Nichts gesagt ist.

Kle(t)zl v. Altenacht. Diese Familie, welche noch1835 in Oesterreich angesessen gewesen sein soll, erlangtein Person der erst d.d. Wien 15. Juli 1698 in den altenFreiherrenstand für Reich und Erblande erhobenen Ge-brüder Herren v. K., Freih. v. A.: Franz Albrecht undJohann Reichard als »Grafen Klezl, Herren und Freih. vonAltnach« d. d. Wien 8. December 1702 den Reichs- undErbländischen Grafenstand mit Prädikat »Hoch-und Wohl-geboren«. Da im Grafendiplom ein Wappen nicht ver-liehen, so dürfte das Freiherrliche weiter geführt wordensein. Dasselbe hatte einen geviertelt Schild, mit rothemHerzschild, darin auf grünem Dreiberg ein Weinstock mit(oben) 3 grünen Blättern und (unten) 2 blauen Trauben.Feld I und IV ist von Silber und Blau getheilt und ge-schrägt (in 6 ungleichen Feldern geständert) mit abwech-selnden Färbungen, Feld II und III enthält ein die Schneiderechtskehrendes aufgerichtetes goldbegrifftes eisernes Hack-messer. Auf dem Schilde 3 gekrönte Helme, von denender erste (rechts) 2 zugewendete goldgekrönte und schwarz-bewehrte silberne Sehwanriimpfe, der zweite einen wach-senden Mohren in veilchenblauem Rock und silbernerKopfbinde, in der Rechten ein grünes Kleeblatt hochhal-tend, der linke einen mit dem Hackmesser belegten silber-nen Hut ohne Stülp, oben nach der Beschreibung mit3 Straussfedern, nach der Zeichnung mit 7 (34) schwarzenHahnfedern besteckt trägt. Decken: rechts rothsilbern,links blausilbern.

Klinckowstroem. Koehne gibt das Wappen incor-rect; der Herzschild soll auch goldbordirt sein, alle Löwennatürlich braun; statt des Postaments grüner Rasen.

Klingspor(n). Ausser den Preussischen Diplomende 1788 und 1798, deren Linien im ersten Drittheil diesesJahrhunderts erloschen, ist noch 1799 c ' er SchwedischeGrafenstand nach dem Erstgeburtsrecht in die Familie ge-kommen und diese Linie sub Nr. 107 der SchwedischenGrafenmatrikel eingetragen.

Klobusitzky. Diese bereits 1456 mit Nicolaus deK. auftretende, 1695 in Person des Franz de K. gefreiteFamilie erlangte das Diplom de 1753 in Person der Ge-brüder Franz Xaver, Erzbischofs von Kalocsa, Anton undStefan, des Franz Freih. v. K. Söhnen. Das Wappen, wel-ches Tyroff, Oesterr. Wappenbuch IV, Nr. 10 gibt und imrothen Felde auf grünem Hiigel einen Weinstock mit pur-purnen Trauben, auf dem Schilde die Grafenkrone, auf dem

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