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2 (1887) Wappentafel 210 - 384 nebst Text ; E - K
Entstehung
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im Mannsstamme am 9. Juli 1802 mit Joh. Nepomnlc GrafenFieger zu Hirschberg und Friedberg erloschen. Dieselbewar überhaupt nur allein (d. d. 26. März 1687, nachErlöschen der von Schürf) mit dem Erbjägermeister-Amtvon Tirol belehnt gewesen und hatte bereits d. d. Wien26. September 1694 den Reichsgrafenstand, sowie d. d.Wien 14. April 1703 die Wappenvereinigung mit demihrer Ahnfrau, der letzten derer von Tschötsch erhalten(hier steht im IT. und III. silbernen, von drei schwar-zen Balken durchzogenen Felde ein aufrechter rotherHirsch, auf Helm I stehen acht silberne Federn, davorein silbernes Kleeblatt, Helm II trägt einen hermelin-gestülpten gekrönten, oben mit Busch von sechs schwar-zen Ilahnfedern besteckten, wie Feld If [ohne Hirsch]bezeichneten Spitzhut, auf Helm III der Bracke, aufHelm IV der Hirsch wachsend, Decken I und II schwarz-silbern, III blausilbern, IV rothsilbern).

Finkenstein. Die irrig linke Kopfwendung desAdlers in der linken Fahne haben wir heraldisch ver-bessert. Monde, Stern, Kronen und Waffen der Adler,sowie die Fransen der Standarten sind golden.

Fircks (Blankensee-). Die Familie, aus dem Stammeder Fircks, gehört hierher, nicht sub B. Die Kopf-wendung des Adlers ist hier verbessert, derselbe siehtauf alten Darstellungen stets rechts; ja die ältesten Siegelzeigen den Adler überhaupt wachsend aus rothsilbernemSchach. Die Sterne, sowie Helm I, II und IV gehörenzum gräflich Blankensee'schen Wappen, die Adler aufden äusseren Helmen sind goldgekrönt und bewehrt.

Firmas-Peries. In Bayern ist die Familie am25. October 1820 in Person des Grafen Armand KarlDaniel, Gf. v. F.-P., Königl. Französischen General-lieutenants, Besitzers des Gutes Leutrach, bei der Grafen-classe inimatriculirt, jedoch irrthümlich nur mit dem ein-fachen Wappen.

Firmian. Der Herzschild ist verliehen wegen derdem Geschlecht 1578 zugefallenen Erbmarschallswiirdeim Hochstift Trient, Feld I und IV ist das Stammwappen,Feld II und III: die naturfarbene, mit goldenen Sternenbesteckte Hirschstange ist das Wappen der HerrschaftKronmetz. Kneschke giebt die silbernen Plätze desrothbequasteten Kissens auf Helm I noch je mit gol-dener Rose belegt, jedoch steht davon im Diplom Nichts.Die Stangen der Fahnen sind braun, die Spitzen silbern.

Fischler. Die Burg ist steinfarben, die Fahne sil-bern, die Hände fleischfarben, die Schlange grün mitgoldenem Bauch. (Nach Siegeln ist die Spanische Klei-dung des Mannes rothsilbern geviert, das Barett trägtvier Straussfedern.)

Flemming. Ausser dem hierher gehörigen Diplomefür Felix Friedrich v. F., Königl. Schwedischen Tribunals-rath zu Wismar de 1721, hatte, mit demselben Wappen,bereits Johann Kaspar, Kurbrandenb. Geh. Rath undHofgerichtspräsident im Hz. Hinterpommern, sowie IleinoHeinrich, Kurbrandenb. Statthalter und wirkl. Gen.-F.M.,

auch Gouverneur von Pommern, die Bestätigung desGrafenstandes d. d. Wien 16. November 1700 und 14. De-cember 1701 die Kursächsische Anerkennung erhalten,doch erlosch ihre Linie am 22. Juni 1777; eine gleich-falls mit demselben Wappen d. d. Dresden 16. Juli 1711in den Reichsvicariats-Grafenstand erhobene Linie (GeorgLudwig v. F.) ist ebenfalls erloschen, nachdem sie am25. November 1712 in Preussen anerkannt worden war.

Flotow. Ueber diese d. d. Dresden 11. September1790 vom Kurfürsten von Sachsen als Reichsvicar inden Reichsgrafenstand erhobene, 1840 mit dem Erhobenenerloschene Linie cfr. Gritzner, »Chronologische Matrikelder Brandenburgisch - Preussisclien Standeserhöhungen«und desselben Verfassers »Standeserhebungen und Gna-denacte deutscher Landesfürsten der letzten drei Jahr-hunderte«.

Földvary. Ueber die Erhebung in den Grafenstandist Nichts bekannt. Wahrscheinlich der Letzte: GrafJäncsi F. starb 1832.

Folliot v. Crenneville. Das Geschlecht hat d. d.Paris 12. Januar 1717 eine IC. Französische Adelsbestätigungerhalten und ist mit Ludwig Graf F. v. C. (f 21. Juni1840) 1793 nach Oesterreich emigrirt; erhielt im Jahre1810 das Indigenat in Ungarn und im Jahre 1844 das In-colat in Böhmen und Mähren, mit Einreihung in denOesterreichischen Grafenstand.

Forgäch. Die beiden Linien stammen ab von zweiBrüdern: Peter (Stifter der Linie zu Ghymes) und Gregor I.(Stifter der Linie zu Gäcs), Söhnen Johanns V. DieDiplome, alle Siegel, welche ich sah, auch Siebmacher,Lehotsky etc., haben die Jungfrau mit den in die I-Iüftegestellten Armen. Kneschke dagegen, sowie Leupold,auch das Jahrbuch »Der Adler« (nach Wisgrill) gebensie mit vor der Brust zusammengeschnürten Händen.

Formenti. Die Löwen und die Lilien in ihrerPranke sind silbern, die Figuren in sämmtlichen Quer-und Schrägbalken, sowie alle Kreuze und die Aehrengolden, der Dreiberg und der Bracke silbern, letzterermit goldener Krone und rotliem Halsband. Näheres überdie Familie s. Gritzner a. a. O.

Fornari. Am 10. Februar 1817 erhielt Peter F.die k. k. Oesterreichische Bestätigung des Marchese-standes nach dem Rechte der männlichen Erstgeburt.Da im Decret des Wappens nicht Erwähnung geschiehtund es mehrere Familien d. N. giebt, konnte das Wappennicht gegeben werden.

Forray. Die letzte Dame ist die Gräfin Julie Nddasdy,geborne Gräfin Forray gewesen, welche 1863 starb. DerStreitkolben und die Greifen sind golden. Nach Leliotzkyist das Feld roth, nach TyrofT, Oesterr. Wpb. III, S. 16:blau (!). Originaldiplom war nicht zu erlangen.

Fossati. d. d. 16. December 1818 erhielt JosephMarchese Fossati de Regibus eine k. lc. Oesterreichi-sche Bestätigung des Marchesestandes nach dem Rechte

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