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Silber und andern Metallen/darinnen arbeiten. Die so daselbst arbei-ten/damit sie recht sehen können / bedienen sich meisicnthetls der Wind-Licchter/und feind bißwtiltn viel Monath darinnen/ehe sie desTagsLichteinmahl wieder zusehen bekommen. Diejenige/welche die Erde odcrdaSMetall anß der Gruben herausser tragen / legen ihre Lastauff die rechteschütter/ und sieigen mit der lincken Hand sich an die sprossen haltend/ dieLeiterhinauff ; Esträgtsich abergaröffters zu/daß nachdem emeroderder ander im hinauffsicigen begriffen / indem er dmch'dte Verblendungbetrogen wird/und außMüdigkeit der Glieder/ der sprossen verfehlet/wiedcrumb zu unterst Mn öbersien hinunder /usiürtzen / und allezeit insolchem Fall, noch ein oder den andern von feinen Mitgesellen,mit sich zunehmen pflegt. Man sagtgar/daß bißweilen etliche gefunden werden/die sich mit allem Fleiß/von der höhe hinunterwerffm/ nur damitsie sichdieser grausamen Diensibarkeit/ durch den Tod entbinden mögen.
Man mnttgegenwärtiger Zeit in acht/ daß je mehr die Bergknap-pen in die Erde emgraben/ je weniger sie deß Metalls finden/ welches da-von herrühret/weiln dieser Berg fast aller Orten durchgraben und durch-bohret ist; und daß auß einem Cemner Erde oderMerallinenSteins/sotausend sechshundert Sparmischer Untzen wigt/man heut zutag nit mehrals anderthalb Untzen feines silbers herausser treibet/ welches dann in be-trachtung dlssen/wasvorhergemeldet/alswirvon derreichenAder / diedie helffte zu geben pflegte/ geredet/ein merckwürdiger Unterscheid ist.
Von Beschaffenheit deß Königreichs Peru.
Je Lufft/ welche man der Lange nach an der Küsten von Petore
schöpffet/ ist wegen den Win den/ die von dem Meerhei wehen/sehrsgemäßiget: was aber die jenige in dem Land anbelangt/ so ist die- ^selbeunterschtedltch/absonderlichwo essehrbergichtzdanninder^«^^/,.Gegend etlicher Land schafften wehet sie überallemassen warm/da solche imgethcil in andern unbeschreiblich kalt befunden wird/ob sie schon alle in ei- ^.180.ner breite liegen. Das Erdreich darinnen ist trocken/und an vielen Ortenvoller Sand. Der Regen ist derLängc nach semerKüsiengantz ungewöhn-lich/abertm Gebürg regnetö fasialle Tag / und fallen auch daselbst sehrliesse Schnee. Das Wasser darinnen ist überallemassen gut / sehr hellund sauber.. Es befinden sich welche Thäler, die eine grosse menge vonGtträid / Türckischcm Wäitzen und unterschiedlich andere Fruchten/gleich wie in Spanien/Hervor bringen. Der Weinsiock kom t m besterVollkommenheit fort / wannerauffdie Hügel derwarmen Thäler ge-pfiantzetwird. Das c'/^oder Strich Lands,ifl vor die Pferde mchtSnütze/und nehmen diesenigen/welcheman auß Europa dabin fuhrer/ au-genscheinlich ab/und sterben gemeiniglich im zu end lauffendem zweytenJahre/nachdem sie dabingeführtt worden; ohnedaßman b-ß dato hätteerfahren können/ob die Mäßigung der Lufft/ welche in dcmLand regte»
M/oder die Eigenfchafft der Wasser, solches verursache.
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