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Fünffter Theil (1685) Welcher in sich enthält Die fernere Fortsetzung deß Alten und Neuen Europae ...
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V»n E. v K 0

Der^üständ / Art und Beschaffenheit vonFranckreich.

-y, Lass« ist in Fran kreich über alle Massen rein , und stimme« dir Er-^^d«n zruchibarkeilMiid-rLussi -reiNigk -ii ireff /ichwo« überein, alsw -l.

allerhand Geuayde/undüberaoSwolgeschmackie Frkchien, undObst die Meng« hervor bringe«. Man ha« sich über die unvergleichliche hüiieund fülle der Erden« und Wein g-wachs-Z» verwundern, SerHansswächstfast allenihalben. Heu und Weide ist »omefflich . so dasnnzahlbar viel tast.

und ander Vieb alloa gezogen und erhallen wird. Da-G^flügel und Schna.

bei Weide ist gantz zemnn. und eine» niedlich,» grschmacks. Die Fluß-Fi-scke sein» sehr gut- und die so aus den zweyen Meeren kommen« «eichen denen

Teich und andirnFisch-n img-rinxfiennichr.

Zzi! Franhosi« sond ins g'Nl'M wolgestal«!«, und gehen Iieer die Massinaern staulick' g-tleide«. Sie se'nd freundlich / hössli». und sehr reinlich D'-Ga.den -es GemüiS« und de« Verstand- «reffen mll der teibeS- Beschaffenhe«,b-rrM/üe lieben die wung von b ioen« und wlffen die Künsten ausserlichm miiden innerlichen Wiss-nschaffie» so zu der Aufferziehung einer ehr liebenden Per.sondienlichseMd « ireffüchwolzuv-reinbahren. Si-semdst-«sl«zundarbei«.am, lieben dieFrembdrn« und ob sie schon m>i einer ffiaiion Kriege führen« sobalsenliesic darum n«»i. Hingegen lieben die meülen Frembd.nfienich«h«n.we derum« »nd absonderlich die eis-r»süchiigen Männer / wcl.d« ihnen eineallru verbuhlie Are« und «ine wen grössere Freyheii znm.ff-n als ihre kandsge.mond-u-n erdulden mögen. Z) - Frangösinen s-.ndg-m-mllch siboUer G-stali«und dem Auffbuli und Kl-id-r Prachi mehr zugeehan als alle Leiber d/r gan.°en W-li Sie s-ind eines lustigen »nd freyen Humorschab , n eenen geuen undzum öff-ern so klugen Verstand/ das sich ihrer - «stich! m«> »ruckt auffs studlren,

und auff die freyen Künsten legen.

'Xkraröst-r Kauffhand-lbest.be, inN-irayd« W«n, Salg, undaller.band Aianufaciuren oder Handw«. ckS -Wahren, w.Icke in k-imm fand, soeünstlich aearbettei werden«und zeucki der Veririrb der Frangoirschrn Wah.ren so viel G'ld-S hinein, das in keinem andern Königreich oder iande d. ssen so

vielalSinFranckr'ichzufindenist.

Die Erangosen scheinen zum Kriege gleichsam a-boren zu sein, und ma-...in denen ?Uaff<n vor allen Europeischen Naüonen dcrmassen be-rübmN da?sieüä'zuuns.rerZ-i.fast ailemii-inand/rwid.rsiev.rg-dlital.,u« haben Das Fußvolck iftvonrefflich - und die Rem-r-y unvergleichlich,-ybr-S-emachi baisich so wol auff dcm Hohen als auch auff demM imllandi.tcken Meer erwiesen und gleichwie sie j» fände, ihre regulär forufic.rie Kriegs.«lÄaben/ alsobab-»siea»»iuWass-rihr-S»«ff -»ndG -l-en / der»

Bau Rüstung und Dunst N'«i weniger,u rübmen ist.

D>- Römisch C arholische Religion wird in Franckreich bekam unier dieR-aiirung vieler Erg und anderer B>s»öffe. Die Reform»,<n werd-n gel».Mi« und zwar auch die Juden« doch nur allem zu Wüst