Von K U k. 0 ? ä.
vielen Zuständen heilsam. Die Murmelthiere seind wie grosse Katz:n, habenk urtze Schenckel / ein rauhes Haar/ Maul/ Kopff und Obren wl< cm E.ch.Hörnletn/ und oben und unten ein paar scharst- schneidende Zäne. Dis Tblcrschlässt sechs oder sieben Monat aneinander/ ohne Nahrung. EcinSchmalhdienet auch zu vielerley Gebrechen.
Die Savoyerseindfteymütig/mässigund sehr arbeitsam , dleBimtnaber seind grob. Die Stadt.Leu« lieben die freyen Künste/ und seind verstau,dig. Der Adel ins gemein ist tapffcr / ehrbar / leutselig / und von Namr sehrhässlich. Die Weiber seind klug/ geistreich und gute Haußhalterinnen. '
Der R4ichthum des Landes bestehet in Verkaust und Versilberung un.e erschiedlicher Wahren » zuvörderst aber des Viehs und des Cnstalls, dessengar schönes in den so genannten Glacteres (Eis Gruben ) des hohen Fouciz-ny/ und des Aost-Thals gefunden wird.
Die Savoyer leben gar ruhig / als Leute so alles in ihrem Lande habenwas zum menschlichen leben vonnöchen ist. Wann man sie angreistt/ wehrensie sich auffs eusserste / und lassen nichts untersucht um ihren Feind zu übcrwwden. Der Adel liebt die Waffen und übet sich flüssig darinnen.
Der Ertzbischoff und die obbenante Bifcboffe bemühen sich sehr in B?firetmng der Ketzer/ welche alle Augenblick trachten ins Land zu schleichen.
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