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Fünffter Theil (1685) Welcher in sich enthält Die fernere Fortsetzung deß Alten und Neuen Europae ...
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M er in oder unter die Knöpffe diese vier Buchstaben setzen ^.F.^.7^. bey ersterEinsetzungdiefts Ritter,Ordenshtengunten ander Hals-Kene/ eine / mitweiß-und rothem Scktneltz-Werck gezierte Rose; aber Charles/ der Tutege-nam/hat die Rose in ein güldenes Oval verändert/worauff/zum anzeichen derVerkündigung/ der Englische Gruß gebildet ist.

Der Hertzog Emanuel Phtlibertus hat zum Ehren/Gedächmüß derfünff Wunden CHristi unsers HErrn / zur obbemelten Ritter Zahl nochfünff hinzugethan.

Der S.Moriß,Orden tn Savoyen/ist Anno 1454. in dem Closter Ri-paille durch VII. ersten Hertzogen von Savoyen / so hernachmals

Pabst/ und V. genant/gesttfftet worden. Dieser Herzog ist auch das ersteHaupt oder Meister unter dem Titul eines Dechant oder Dechams gewesen.Er machte zehen Rmec / und musten dieftlbe aus denen vornemsten von Adelund <5o.Jahr alt sein/ ihr Habit war lang/von gwben asch-grauem Tuch undeinem breiten Gürtel/ ihre Kapp oder Haube war wie eine Präsidenten-Mützegestaltet. Sie tragen ein gülden Creutzauff der Brust zum zeichen ihres Adelsund Gottseligkeit. Dieser/ gleichwie auch der St.iazari Orden ist mit dem An-nonciaden-oder VerkündigungS-Orden vereinigt.

DerTltul des Hertzogs vonSavoyen ist:^?o^ von GottesGna,

den Hertzog von Savoyen/ Chablais/ Aostund Montferrat, PrintzvonPie^mont / MarggraffvonSaluzzo- Graffvon Geneve/Romont/Nice, Ast/Tende/ Freyherr von Vaux und Foucigny; Herr von Verceil / von Marg-grafflhum Ceve/ Oneglia und MaroMarggraff des Heiligen Reichs KönigvonCypern:c.

Seine itberey ist roch.

Die Art und Beschaffenheit von Savoyen.

Je Lufft ist hierzu 5ande zimljch temperirt; ausser das in etlichen Val,i loncn oder Thälern dero Hih denen ft-'mbden.m Sommer beschwer-s^lich ist. Die hohen Gebürge so Südwärts ligen / ftind auff ihrenSpitzen jederzeit mit Schnee bedeckt/ und sagen die reisende/ das dielufftauff sothanen Höhen sehr kalt und subtil ftye. Die Berge so etwas ntdri-ger/und die so an vielen Onen dieses iandcs gebauet seind/ geben wegen ihrerUnterschiedlichkeit / und weil die Hügel hin und her mit Gehöltze und Wein-stocken besetzt/ein lustiges ansehen. Es gibt deren auch nicht wenig deren Thä-ler sehr gut Korn und Gttraid bringen.

Die Wälder so den mehrern Theil dieser Berge beschatten / ftind vollerWildprät als nemttch Hirschen / Wild-Schwein/Gemsen/Stemböcke/Mur-melchiere :c. der Steinbock ist fast so groß als ein Hirsch/ geschwind und hur-tig / grau von Haaren und sehr hitziger an ; fein Vlut und Schmaltz ftind zu

K ij vielen

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