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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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^.MnosoderSyPhnosbekantgewesen- Sie hat ein kleines Stadt-lein/ das die Einwohner Schinusa hkissen/ und im übrigen ein sehr un-fruchtbares Erdreich- Die Religion darinnen ist zweyerley/ und fol-am die einen der Orientalisch'die andern aber der Römischen Kirchenr -ch. Die Papisten haben einen Bischoff/und die Griechen etliche Mans.wie auch absonderltcheNonnen-Klöster. Sie hat zugleich eine Bley-Grub/und rühmen sich dieJnsulaner über das einer Gold Ader/ die ab«auß Furcht der Türcken von ihnen in geheim und verborgen gehalten

meldet/ daß/ als der Perstanische König -Nn-, mit seinergewaltigen Schiff- Flottein Griechenland /umb daffelbige zuverstören/eingefallen gewesen/ nicht mehr alsdrcyJnfeln in dem EgmschcnMeerdiesen Barbarischen Völckern/zuwissen Siphanos/ Seriphus und Mi-los/die Einfahrt ihrer Seehäven abgeschlagen haben. Zu derfelbigenZeit verehrten dle Einwohner der Insel Siphanos den WawGottPan/dessen gehabten Götzen-Tempel auß den eingefallenen Mauren man nochauff diese Stund abnehmen kan. Gegen Niedergang Sifanto ist dieInsel Falconera/die von der grossen Anzahl Falcken/so sich darinnen be-finden/den Nahmen hat. Man sihet auch nahe bey Sifanto untersschiedllche Stein Klippen/ auß denen dieKlippen Lhristiani genant/vordieallerwichtigste befunden wird.

Milo ist noch einevon den Cyclades übrig verbliebene Insel- DieWniüaner / so sie mitVolck besetzet/ gaben ihr nach einer Stadt in Phö-nicien gelegen / den Namen Byblus/worauff sie sobaloen Zaphyria/und hemachmabls Melos / genant worden / von welchem Wort auchder NahmeMilo entsprungen.

Sie hat einen sehr groß und sichern See-Haven/ eine zwar kleinejedoch aberzimstcher Massen bewohnte Stadt / die zugleich zweyer Be-schösse/ als eines Lateinisch-und eines Griechischen s dessen letzternKirchen in einem guten Bau und Wesen erhalten werden/ die Lateini-scheaber/sodem H Petrogewidmet/undvor der Stadtligt) Residentzund Wohnung ist. . , . ^ .

Man trifft auch etliche Bachlem und sehr viel Spnngwasser darin-nm an/ wie nicht weniger ein und andere mineralische Schweffel-Quel-len/ welche sehr heilsam seind/ und deßhalben von den Krancken gar starckbesuchet werden. Sie ist mitOlivcn.Bäumen und Wein-Gärten zimslich angefüllet / und ihr Erdreich hin und wieder an Geträjdgewaltigfruchtbar.

Von ihren Einwohnern sagt man/ daß sie sehr untreu seyn sollen;welchesumb soviel desto gefährlicher zu seyn scheinet/ alldicwcilcn sie sichgegm den Frembdenüberallemassm höfflicherzeigen/ und keinen eintzigenArgwohn ihrerTreulosigkeit von sich verspüren lassen.

DieAthenimser haben dieseJnselvor Zeilen gantz und gar über ei-nen Haussen g?worffen/und nachdem sie zuvor alle ihre EinwohnerumbVierdter Theil. O das