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welchesichumbsovieldesto mehr zu verwundern / daß/indem sie in derverwandten Erden gepstantzet / nichts destoweniger einen herrlich gutenWein von stchszugcwn pflegen. Der zehende Theil derEmwohnerist der Bapstlicken Relmion/ die einen absonderlichen Bischoff haben/dieandernalle awrder Orientalischen Kirchen unter einem GriechischenBischoff/ zugethan. Gegen Mittag zu ligen ihr die zwo kleinen InselnPolegaffaundLhrisiiana.
Die Znsei Policandro so vor diesem Pholegandrus geheißen/gibtzwar sehr nattliches Geträid/abergantz keinen Wein von sich; Ihr vor-nebmsterZtecken ligteineguteMeilwegsindasLandhinein- Man fin-det fünffGritchischeKirchen darinnen/unter denen die eine /welche derheiligen gewidmet/ von den Calogern/die ein Klosler darbey ha-ben /bedienet wird. Es ifi auch dasclbji ein Jungfrauen - Elofier/ AgiosJanis/das ist/St.Johannes genannt.
Die Insel Scandro / sonffen Oenos / neben der Insel Cbiro oderSicmo/und noch etlich andern kleinern/ welche vor diesem bewohnt ge-wescn/ligen nahe beyPolicandro. Ihr Erdreich/daS mit keinem füssenWasser begäbet/und gantz trocken und ohne Baumelst/ scheintallent-halven verwandt zu seyn; sie seind alle von geringer Wichtigkeit/ undhaben keine See- Häven.
Von derZnsel Aerigo und Zngna/wie auch denkleinern/welche sich umb diese befinden.
Je Insel Cerigo/ die man fonstenTenare geheissen/ligt gegen Mor-gen nach dem Vorgebürg Maleo oder deß Heil. Engels zu/ undge-gen Westen nach einem andern Malapan genant: Sie hat/absonderlichdie welcheWestwcrts sich befinden/ dermaßen erhabene Küsten/ daß auchdie Schiffe/so außJtalien kommen und solche niemahln gesehen haben/gedachte Insel voreinen Theil deß vesten Landes von Morea halten / all-dieweil» ihr Canal Cervi nichtweiter als zwey oder drey Meilwcgs dar-von entdeckt werden kan. Dcr Seehaven Agios Nicolaos oder deß H.Niclauß ist^erallerbenedartnnen.
Es seind auch vier kleine Berge daselbst/ deren Spitzen vor diesemvon eben so viel k.'e-nen Städten eingenommen gewesen. Heutigs Tagsistallem diejenige noch anzutreffen/ die Cerigo genennet wird ; diese istgewaltig starck bewohnt/ und haben sich die Flüchtigen der Insel Candia/auff daß sie stch auß den angenehmen Erdstrichen deß Griechenlands nitallzuscw entfernen möchten/ alldier niedergelassen.
Das Schloß ist von Natur so wol als durch die Kunst / über allemaffen wv.stigt / und unterhalten die Venetianer / als Beherrscher derJnjel/einejiarcke Besatzung daselbsten.
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