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Von den Znseln Andro/Tina/und den kleinern welchenmb diese umbherliegen.
Insel Andro wurde von den alten Griechen auch Hidrusta// uno Andres geheißen; ein und andere heut zu tag na«HHch/r Orient fahrende Schiff - Leulhe geben ihr den NahmenAndnoderAndria. .
Siemuß vor diesem/wie man dann auß der Menge ihrer abgeris-senen und hin undwiedersichbefindend-zerstörten Orthen/garletchlichenschlieffenkan/ überaußvolckreichg'wescn seyn. D-ealte StadtAndros,welche mitten in derJnsel lag/istfaff gantzruinirt/und diejenige/ so Heu-tigs Tags eben diesen Nahmen trägt, auffdie Höhe eines Felsen / zu äus-serst einer Erd-Zungen/auffgebapen worden. Man sthetzugleich daselb-sten das Korion oder die Guardia / das glcichergesialt auff einem inslick-tm Felsen ligt/der durch eine steinerne Brücke an das Erdreich der Inselangchefftet Sie hat benebens dem grossen Überfluß an Früchten viel süs-sesWasser/und ist in einer guten Anzahl Klippen eingeschrenckt von denendiewichtigsten Calogero /Calojera/ Scogli etc.feind; diese letztere trägteinen Italiänischen Nahmen/ welcher eine Klippe bedeutet/ und die selbsteigne Beschaffenheit seines Landes anzeigt; es ligt alles öd und verwüst.
Die Inseln Tina und Sdillcs/semd auß derZahl derjenigen/ so dieMnwegen ihres Lagers / das einem Circkel ähnlich scheinet / Cycladesgenennet haben.
Die ersten Nahmen der Znsel Tina waren Hydrusia / von ihrenWassern/und Opbiusa/von den darinnen stch befundtnenSchlangenher:bald darauff nannte man ste Tenos/woher auch derNahme Tina gekom-men. Vvr Alters ist ste wegen eines Tcmplls und eines Gebüschs / dasman dem gewidmet / weit und breit berühmt gewesen / sinte-mahln das Volck auß allen Orten gantz hauffmweiß umb dieser Gott-heit deß Gewässers zu opffern/ dahin gelauffcn gekommen / wie solches
in seinem ^ Buch bezeuget-
Die Stadt/oder vielmehr das Korion der Jnül Tina/ ligt zu Füs-sen einerVeflung/welche derRepublic Venedig eben so wol als die In-sel selbsten zugehörig ist/ eine grosse Meiltvege in das Meer hinein. HaSLand trägt sehr herrlichen Wein/gantz wohlgeschmackteFngen/und hateinen grossen Überfluß an Kaninichen. Man handelt auch mit Sewendarin«. Die Einwohner feind der Papistischen Religion zugethan/undbefinden sich gar wenig Griechen daselbst.
Die jenigen die man Sdilles nennt/seind zwo auß den allerberühmte-sten Inseln/so das Alterthum vor diesem unter dem Nahmen DelosunSRhenia oder Rhenea erkennet hatte.
Sewerdcn durch einen gantz klemm Canal/ den vor Zeiten Po-lycrates der Tyrann zu Samos miteiner eisern Kette versperren lassen/umb dadurch die Hoheit und den Vorzug der Insel Delos/welche die Zn-
Vierdter Theil- N sel