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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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Von cu «. o ? ä.

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Spatzierwcs/ in welcher die Gutschen der vornehmsten einander begegnen/und auff -und abzufahren pflegen.

Der össenckchen Plätze ist eine überaußgrosse Anzahl darinnen/undein jeglicher mit einem sehrkolibaraußgearbellttcmSpl ng brunnen ge-schmück«. Unter andern befindet sich vor deß Staorhatters oder Vice-Königs 'pallastein sehr grosser Platz/der mil eimr Ma'.morstemcrn Sta-tuen/die auffememFußgcstell, das mit einem schönen Gegtlter umbge-ben/auffgerlcht stehet/ unoPhilippum denIV. Königin Spanien vorfiel,let/überalle Massen herrlich geziem ist: die so nachdencklich erhaltenenSieg? dieses Fürlie'n ftind umb das Fundament umbher bemeidter Sta-tuen cingegrabcn. Der allerkostbarste auß den Springbrunnen die in derStadt zusehen/ stehet vor dem Rathhauß: er wird an Zierltgkett der Ar-beit Anzahl dcrBilder/undsehrangcnehmen AußtheilungsemelWasser-Llußspcyungen/keinereintztLen Wasserkunst in gantz Europa nichts nach-lassen.

An dcrHaupt-undvornehmsteKirchc/welchc zugleich deßErtzBischoffsSitz ob sie zwar ein sehr altes Gcbäu^ schimmern und blincken jedoch dieAltäre und öapcllen wegen der schönheit und künstlichen Arbeit deß Mar-bels wienichtwenigerdcrVortreffllchkeit der rarestcn Schildereyen deßgantzm Italiens/all« Orthen in derselben hervor. In dieser Kirch ist auchder Leichnam der H.Rosalien / die nach einem überaus gotlsfurchlig- undfireng geführtem Leoen/ in einer Höken zu den Füssen deß Bergs P/regri-no geiiorbm/deren Vorbitt alle Tag von denKrancken mit einem verwun-dernswürdigcn Äußganggesucht undoerlangct wird/verwahrt und auff-behalten.

Im 1676. Jahr hat die Französische Schiff ' Flotte / als die vomMareschall de Vwonne comandirct worden/gleich Angesichts Palermo/dieallerbesten Kriegs' Schiffe der Spannisch, und-.Holländischen See-Armada/welcheumbSicllicn zu succumren/stch Miteinander vereinigthalten/verbranrundzertrennet. DaSAdmiral-odervomchmste Schiff/auff dem sich OottO^o si'T^)^ befunden/war dci ersten eines/das deßMareschallsZom verspüren muste.

Vom Berg Giöello ovcrAerhna/«nd deßgantzcnSiciliens Beschaffenheit.

Jcjenige/die t?ahe bey dlesem Berg wohnen/den die Alten Aethnalgehtisscn/und geglaubt/ daßdeßZupilersDonner Kul alldar die' Riesen verzehret und vertilget habe/ nennen ihn gemn'niglich Monte Gibcllo / und zusammen gezogen Mongibello. Er ist wegen seinesFeuers/ daß er von Zeit zu Zeit von stchwirfft / und an unterschied;lichen Oerthem außzuspeycn pflegt/eben so berühmt / als erschröcklichund entsetzlich / welches umb so viel Vcrwunders würdiger / weilndesselben Gipffe! allezeit mit Schnee bedeckt seyn wird. Manhat in acht genommen / daß daß Erdreich / so sich zu dieses

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