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de Meiner Galerie und Säulen beglidert / endist sich an der grossenTreppe dieser vortrefflichen Kirchen. Zu oberst der Treppen fängt seinPortal an/dessenBaunach der Ionischen Ordnung auffgeführet/ undvier und zwantzig Ruthen hoch ist. Über diesem Portal sihet man einenansehnlichen Gang/woselbsthin sich Se. Heiligkeit alle Gründonnersta-ge und Ostern zuerbebem und demüberauß vielen Volck/ das auff denbeyden Plätzen auffseinen Knien ligt/ die und Gegen zuge.
den pflegt. Man wird über derselben einer eingehauenen LateinischenSchrifft gewahr/ welche anzeigt/daß das beschriebene Portal vom BapstPaulo dem mussten Jahr aufferbauet worden seye.
Unter den fünff grossen Eingangs Thiren/ die an diesem Portal/ istdieMittlerevon gegossenem Ertz/überauß künstlich mit allerhand schönenHistorien außgearbcitet / und zur rechten Hand diejenige/so man/«-^-oder das heilige Thor zu nennen pflegt/ alldieweiln solche niemalnals nur im heiligen Jahre (also nennet man das grosse Jubel, Jahr/ wel-ches von 25. zu 25. Jahren gehalten und celebriret wird) eröffnet werdenkan.
Der Abriß und Entwurfs dieses Gebäus stellet uns ein Creutz vor/dessen Länge bey nahem auß hundert / der Durchschnitt oder dieVreyteaber auß sechs und sechtzig Ruthen bestehet. Mitten in diesem Durch-schnitt ist ein sehr rund von fünffund funfftzig Ruthen hohes Gewölbauffgeführet / undder übrig inwendige Theil/der auch aller Orthen ge-wölbst/nicht höher als 24. Ruthen. Der Kirch gantzer Boden ist durch«gehends mit Marmor belegt/ und das Gewölb aller Orthen übergüldet.Weiters so ist nn Mittelpunct der beyden ästen oder über zwerchen Thei-len deß CreutzeS der grosse Mar zu sehen/welcher grad mitten unter demhohen Gewölb stehet.
Es ist nichts zu finden/ das diesem kostbarlichen Altar / noch demreich und von Ertz künstlich außgearbeiteten darüber stehendem Thron-Himmel / den Bapstder vm. aussuchten lassen/ zuvcrglcichenwäre. E>n jeglicher Bapst wird nach seiner Wahl zu diesem Altar/ andem niemand anders als derselbe allein/ oder der jemge / dem ervölligeVollmacht darzu gegeben/Meß lesen kan/getragen/zund vor deß H.PcmNachfolger erkennet. Unter dem Altar ist die Blkanlnüß dieses Heili-gen Märtyrers ; also nennet man das geheiligt und prächtige Grab-mahl / wonnnen der Leichnam deß Heiligen Apostels verwahret ligt.
Vorwerkbs der Kirchen / und zwar zur rechten Seiten deß letztbe-schriebmen Platzes/ sihet man zugleich den Bäpjillchen Pallast/ </
genant dieser kan wegen seines überauß schönen Baus rar- und kost«barmBibliolhec/ vortrefflich darinnen enthaltener Rültkamer/ überauß-herrlich-angelegten Garten/ Wasser«Künsten und unterschiedlichen altenStatuen/nichtgenugsam gelobet und gepriesen werden.
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