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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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138
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Von L U k. 0 ?

Rom auß seind; das BifiumbToscanello ist dem von Viterbo ein-serleibet worden.

Eplsstens / über den Landstrich Ov,-/s genant / woselbst die StädteOv,e,s, etc. als Weyh-Btschoffltche Sitze von Rom auß sich

befinden.

Und Arvölfftens/ endlichen überdas Gebieth . dessen Haupt-Städte^»-«^ L-v-t« F-c. ^ie h^v^e Sussraganten Blstnmber vonRomauß seind: DleGraffschafft ^//« O«/?-^o, worinnkn die vor,

nehmste Stadt eben diesen Nahmen trägt / und gleichmäßig ein Weyh - Bi-schoffltcherSitz der Stadt Rom ist/wird noch darzugerechnet.

Vom Groß-Hertzogthumb Toscana.

^^^^ese Landschasst/so von den Alten bald ?^»-»-5«/«,bald ^/»-«^bald^^^D^aber unter welchem Nahmen sie den letztem noch biß auffdie^M^ggegenwärtige Stunde erhalten/genennet worden/ heissen die Jealia-ner heut gs TagsToscana; die Gräntzen derselbigen ftind gegendMittag das Thyrrhenische Merr/ gegen Mitternacht der Apennin/ allwo einTheil von der Lombardey undder Landschasst ligt/gegen Nlderganz

das Land Ligurien/ von dem sie den Fluß Macra absondert / und gegen Auff,gang die Tiber Sie hat gegen dem Meer eine sehr schon- und lustige Ebene/innerhalb aber unterschiedliche Berge; man find« daselbst allenthalben einedel und wolgebauetes Erdreich/das mit dem allerbesten in gantz Welschlandverglichen werden mag-, dessen bin und wieder fruchtbare Felder/ anmuchigeBerge und Hügel- schön fette Wiesen/ Citronen und andere nützliche Bäu-me/nebens einer grossen Menge Wein- Garten / in denen der allerkosilichsteWein zu wachsen pflegt / den Einwohnern keinen geringen Nutzen bringenmüssen. Dit gantze Toscana welche einer fast runden Figur/ist hundert undzwantzig Italiänische Meilen lang und hundert breit/ sie war vor diesem einemächtige Republic gewesen / die den Römern vor aleers ztmlich zu schaffengegeben/ btß endlichen der meiste Theil derselben den Groß - Hertzog außHemmen als ^ ^^,0», dessen Geschlecht bey die 2.c»c>.Jahr

lang vorhero die Rathherren. Stelle zu Florentz betretten/ für ihren Ober,Herrn/weilen derdie Florentiner darzu genöthigt / als mit dessennatürlichen Tochter Margartta er sich im vorhergehenden Jahr vermähletgehabt/im Jahr 1551. hat erkennen und annehmen müssen. Die fürnehmsteStädte im Florenttntschen Hertzogchumb seind -K 8.

,0, //e/o/, , V-c.

Die Stadt Florentz/in deren der Groß-Hertzog meistencheilszu residi,ren pflegt/ ist die Haupt» Stadt deß gantzen Hetrmtens / und ein Ertz Bi.

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