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vorgezogen werden / es sey, daß man die überaußgrosse Fruchtbarkettderselben in acht nehmen/oder auch die lustig-und fruchtbare Hügel, sodem gantzen Land überall einegrosse Zierde geben/ erwegen wolle Sieträgt allerhand überflüssiges Geträide/ wie auch mancherley wohlschme-ckende Früchte, und sehr köstlichen Wein, deßwegen sie auch, vieler ande-rer Ursachen zu geschweigen/an Einwohnern keinen Mangel leidet, son-dern vielmehr(alldieweiln die jenigen / so sich daselbsi niederlassen, gantz ü«berauß bequemliche Gelegenheiten vor ihre Auffenrhalt / darinnen fin-den können,) aller Orthen sehr wohl bewohnet wird; und obwohln dergroß und wellberühmten Städte so übrig viel im Land nit anzulassen,alsiffdoch nicht eineProvintz tn gantz I(abm/in weicher mchrund grössereDörffer/ Flecken und Schlösser/als eben in diesem , von dcm der Pie.montefische Adel / wannj man ihn von dessen Beschaffenheit fra-get/zusagen pflegt, daß ihrHertzog nur eine einige Stadt m Welschlandhätte/die aber zoo.Mcilen imUmbkreißmsich emhiellc,sollen zu sehe»
Dieser Umbkreiß, und wann die jandschasst Piemont in ihrem völ-ligen Bezn ck genommen wird, bcgreifft in sich das ^ertzogthumbAosie,worinen die StadtAugst ligt, die ein Weyh- Bijchoffticher SitzdeßErtz« Bischoffs von Musttcr in Savoyen ist.
Das Zürstentbumb Masseran / die Haupt-Stadt darinnen heisiauch Masseran etc- ^ .
DasBisiumbVercelli/hatdie Stadt Vcrcelll,kn welchervorZet-tendie VölckerLpbicos genant,gewohnet; sie ligt am Fiuß Sesia/unvist wegen deß Concilii/das Bapfi Leo der X. daselbstwider Berengariumgehalten/sehr berühmt/zdarneben auchemWeyh-BischofflicherSitzvonVZeyland.
Das Zürsienlhumb Piemontan undvorsich sechsten hat zu seinenvornehmsten Platzen die Stadt Turm sonjienTaurimon undAugustaTaurinorum genant, die nicht allein in den Historien der Alten wohl be-kant, sondern auch heutigs Tags von wegen der Hertzogm auß Sa-voyen gewöhnlichen Residentz/ überall gerühmet wird : Die StädteFossano,Mondovi/ Pinarolo etc. befinden sich auch darinnen. Dieerste als Turin, ist ein Ertz-Blfchoffltchcr Sitz / und seind die Bifchöffem Mondovi undFossanoseine Suffraganten. Die Stadt Pinarolo/sounfern von Susa ligt/ und dem König von Zranckreich überlassen wor-den/ hat emsehrvestcS Schloß/welches die gantze umbligende Gegend/ ^die mit Weinbergen dermassen wob! versehen/daß es scheinet/ als obs ih-ren Einwohnern niemahln an Wein gebrechen würde/beschießen kan.
Die Hauptstadt der GraffschafftAsti / sdic ein Weyh, Bischoffli-cher Sitz von Meyland, noch zimllch bcvestigt / und mit Mauren undGräben gantz wohl versehen/welche, wann man der umbherligenden Ge-gend / so von vielen lustigen Flüßlcin und kleinen Bächlein befeuchtetwird/ Fruchtbarkeit/ und ihrer überauß schönes Gebäude Herzlichkeit
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