Von LUK.OP4.
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ihre Eroberungen gigen Siebenbürgen noch weiters fortzusetzen/bitrachtct und angesehen / von solchen Ungläubigen im MonathSeplcmbris deß 1598. Jahrs mit gewaltig grausam- darauffge-thanen Stürmen / zum ersten mahl belagert gehalten worden;wegen der bösen Witterung aber/ theils auch wegen deß Ritterli-chen Widerstands / den die dazumahl sich darinnen befundeneChristen von sich verspüren liessen/ musten diese Madometaner dieBelägerung wiederumb auffheben / und sich dcrselbigcn so langenthalten/ biß daß sie solche im Jahr 1660. ihrer Tyranney völligunterworssen / und eine gewaltige Vestung wider die Christenheitdcu auß formiret haben. Sie wird heutigs Tags von einem San-giaken bewohnt / welcher dem BeglerbkyvonThemeswar zinß-bar ist.
Von der Stadt Buda/als Haupt- Stadt deßTürckischen Ungerns.
FXJe Stadt Buda war/ehe dieTürcken in Ungarn eingefallen/o^deß gantzen Königreichs Haupt- stadt/ die Auen nanteu sie vordiesem Curta / und die Teutschen heutigs Tags Ofen.
Man theilt bemeldte Vestung/ welchegantz abhängend an ei-nem Hügel angelegt/ dessen Fuß von dem Donau- Strom/der da-selbst einer ViertelMeilwcgs breit ist/gewassert wird /gemeiniglich indie Ober und Untere Stadt- Es ist eine Schiffbrücke alldar/welchedie Stadt Buda mit dem kleinen Skädtlnn Pest genannt / dasan dem Gestad deß Flusses grad gegen über ligt/ vereiniget. Manfindet auch in Ofen eine gute Anzahl eingefallener Mauren undGteinhauffen/von unterschiedlichen sehr prächtigen Pallästen/ dievor diesem von dem Ungarischen König und sei^
nenNachfolgern / waren auffgefübret worden; die Türckcn / alsweiln sie solche nicht achten / lassen sie alle verwüsten und ver-derben.
Im Jahr iz^s.ist der Türckische Kayser versöhnlich vor dieseVestung gezogen/und hat solche den^s.Augstmonat durch etlicheHäuser / so ander Stadt-Maur gelegen/ erstiegen und eigenomm.Sie ist zwar eincsBeglerbey Restdentz/ dessen Äuthoritäl sich über^zwantzig Sangiaken erstreckt / wird aber darneben gar übel be»wohnt/ indem ihre meisten Einwohner nichts als Spahi und Ja
nuscha-