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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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Eine Meile ohngefehr oder etwas mehr von Stockholm/ligt auchdas vortreffliche Lusthauß Droinholm genant / welches der KöniglichenFrau Mutter zugehöret- Dieses Gebäude istauffJtaliänischeArtauff-gerichtet/ und sehr kunstreich und verwunderbarlich eingetheilet. Die Kö-nige gehen offtmahln dahin/ umblhre Lust und Ergötzung an den schö-nen außgehauenen Bildern/Mahlereyen/und andern Zierrathen / mitwelchen man dasselbe noch täglich bereichert/ zuhaben.

Bonden Schwedischen Königen.

^, ^7* S bkfindm sich etliche Geschichtschreiber/welche den Ursprung die-.

^ Monarchie / oder gar auß den fabelhafftigen Zeiten herholen/^ <^^>oder doch den selbigen in soweitenrferntelcculahinaußziehenwol--^ ^ dieWaiheit sich mit tausenderley Irrthümern be-^ verwirret befinden muß.

Es ist zwar fast keine einige Nation aufdem gantzen Erdboden/wel-che nicht ihre Zuflucht zu solch prächtigem Gebrauch/und zu dieser eytclnSpitzfindigkeit genommen hätte.

(^rolus derXl.welcherheutigs Tags die Crone befitzt-ist ein Sohnearoli^uttavideßx diksesNahmens/qußdemPfaltz-GräfflichknHaußZwey»Brück entsprungen: Dieser(^uttavuz wardln öffentlicher Reichs-Versamblungim i6s4.Jahr/wegen frcywllllgerAbtrettung dkrKönigin^ Chriittna/alsGufiavi AdolphideßGrössernPlnccßm/zuNicoping zuei-nxm König der Schwedischen Crone erkläret / und hat wol billich denNamen eines ^uguttüoder Vermehrers-mit welchem ihn seine Untcrtha-nen/ wegen herrlicher Eroberungen in Pohlen und Dennemarckbeschen-ket / verdienet.

Qaroluz derXi. ist den24.Deceml>.deßi6s5 Jahrs an dieseWeltgebohren/und durch den Todt seines Herrn Bauers Hernachmahls auffden Königlichen Thron erhaben worden.

Die Obficht semer Person und seinesgantzen Königreichs/ ist infeiner Jugend der Königin/als seiner Frau Mutter/die auß dem Holstein-Gottorffischm Stammen entsprossen/und funff der vornehmsten Schwe-dischen Hath-Herren/ welche gewesen derGraffvonkrabe, als Ober-Schultheiß ;Graff Wrangel/alsReichs-Feld-Marschall;GraffSttin-bock/als Admiral; Graffvon der Gardien/als Reichs-Cantzler/und derFreyherr vonLonäe,als Reichs-Schatzmeistcr/ anvertrauetundüberlas-sen worden. Im Jahr 167z. den 28. Decemb.ward er mündig erkläret.

(^aro1u8 der XI ist einer mittelmäßig- doch wohl proporlionirtenieibs-Statur; Er hat ein sehr wohlgebildetes Angesicht/ lebhaffke Augen/ undsehr lange Castaniewbraune Haare; Er ist einer geschwinden Hurtigkeitin seinen Verrichtungen/und allen Adtlichen Exercitien überallemassenerfahren, Er ist ein vörtrcfflich,r Breuter / und befitzt alle erdenckliche

Heinp