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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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Vs- L uv. o ?

Von der Beschaffenheit deß KönigreichsDennenmarck.

,-»»>. °»e!ufft!ndem üandisk/ inBelrachtungderSonnen/nichl nur^FM^allein wegen desselben Lagers,sondern auchwegen deß vielen Ge«^SjhMtS und Meng« derJnseln,deren Eanäl oderWeite ihrer von««5-c ? ;?Z- ^^einander liegenden Ufer eine gute Anzahl Dünste / welche stch6-c. »kiilsinWolcken/TheilSinRegenzuverwandlenpflegen/inSgemeinfthrD»«,' kallundschwer ; Auß diesenUrsachen geschichtauch-daßdieFrembden7« pH/-?- fast allezeit vom Schnuppen beschwäret werden. I- mehr das Land ge-^ O-,»-- äen Mittag sich wendete je fruchtbarer ists auch. Das Jüdtland undHolstein tragen sehr viel Geträld / und ernähren eine gut- Anzahl von,/«>«« Pferden / Hirschen, Ochsen und Schweine«, deren eingesaltzen Fleisch-t- man den Frembden zu ihrer Nahrung auff die Schiff- verkaufst / oder/«. /..r-r«. diesilbeninTeutschland und Holland zu verhandlen führet.

Di- Dähnen seynd eines hohen Verstands / ansehnlichen Leibs««7 Feature und schönen Angesichts.

-,/««« D-r Adel hält sehr viel auff die Freyen Kunst und Wiffenschaff.tcn/und ergreifst die Ritterlichen Exercitien mitjedermannshöchsterBcr.wunderung. Er trägtein grosses Belieben zumReisen / und wird inder^cmde üb-rallemassen verschlagen- Die Italiänisch undFran«m-gotische Sprach erlerneter dergestalt wohl/daß er solche auch gleich denr eS7.ch-r. xandsgebohrnenselbst«»/ auff das allcrvollkomenste weißaußzusprcchen.°5nsql!neiwsos«inddie Dfihnen gegen diejenigen hoffartig und trotzig/welche sich ihnen auch trotzig erzeigen, und hlnwiederumb sehr freundlichund Initselia,wann ihnen -inigeHöfflichkcil bewiesen wird, «iemachensich öffterslustig-undfitz-n sehr lang bey Tische- Das Frauenzimmer beyihnen >li noch zimlich schon/und eines hohin Verstands.

Die Vnterlhanen befinden sich meistens vergnügt / und ist der Adelnoch umlicb wolhäbig. Die Aufflag /welwe der König auff ein jeglichesc-zchjff/ das durch den Sundvvrbeyläufft/welch-gemeiniglich in zehenvor lausend besieh«/ geleget/ist der allerbcste und r-ichsteThetlscinesLin.kommens Die Schweden waren vor dem Krieg, der sich zwischen bey,den Sronen imJühr l«74. angezündet, von svlchemZoll befreyet gewe-sen/ st! musten aber wegen dieser B-freyung auß gehorsamster Unterthä-niakcit vor Kroncnburg, welches ein Schloß ist / woselbst die Bahnenbcmeldten Zoll einzunehmen pflegen / allezeit die Segel ihrer Schifft

limchm lassem Königreichisizimlicher Massen zum Krieg geneigt/und kat niemahlm auß d-rKriegerischenArt der alten Cimbern/Teuto«neu undVmdalm geschlagen, wil»ew-g-n ihrervor diesem gethanen>>eid-nmülhigen Eroberungen bey jedermann eine gross-Furcht undSchreck-» eingejaget ; Das bewehrte Landvolck wird gemeiniglich be«schuidi -et / daß es zum Krieg nicht fähig / unddem Befehl ihrer Oder.