Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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482
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Helme fünf Pfauenfedern; Joachim Wilhelm v. C. 1682 einen vollenPfauenschweif; Thomas Ludolph 1705 fünf Federn, und ChristophFriedrich Hermann 1731 vier Federn. P. R.

v. Petersdorff, S. 357359.

Das Stammbuchsblatt des Ernst Peterstorp, Paris, 3. Septbr.1610, zeigt einen von Gold und Roth der Länge nach getheiltenSchild mit einem grünen Schrägbalken und auf demselben fünf sil-berne orientalische Muscheln. Auf dem Helme über einem von Rothund Gold gewundenen Wulste zwei Stäbe mit Mündungen, aus de-nen je drei Straussenfedern hervorgehen. Der Stab rechts ist vonGold und Roth der Länge nach lingirt, und die Federn sind roth,grün und golden; bei dem Stabe links ist die Folge der Farbenumgekehrt. Das Stammbuchsblatt des Jobannes Peterstorff, Königs-berg, 31. Mai 1625, hat im goldenen Schilde einen rothen Schräg-balken mit vier silbernen Muscheln belegt. Auf dein gekröntenHelme drei Straussenfedern, die äusseren golden, die mittlere roth.Ilelmdecken roth und golden. Uebrigens ist die andere Familiev. Petersdorff keineswegs, wie v. Meding angegeben, bereits 1778 er-loschen, sondern -ist vielmehr noch jetzt in Pommern ansässig; ichkenne selbst einen Herrn v. Petersdorff dieser Familie und habeAbdrücke seines Wappens von ihm erhalten. Die Legende von derWappenveränderung zum Andenken an einen Kreuzzug erzählte ermir auch; ich halte dafür, dass es ganz verschiedene Geschlechtersind. P. R.

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