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sehen sein]. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm mit Decken,aus welchem ein rechtssehender, schwarzer Hirsch aufwächst). —Supplemente zu Siehmachers Wappenbuche, IV. 29: Zindt v. Ken-zingen (ganz wie oben angegeben). — ßucelini, I. S. 347. — Gauhe,1. S. 3010: Zindt v. Kenzingen (nach ßucelini und Bürgermeister,vom schwäbischen Reichsadel). — Zedier, LXH. S. 862—867. —v. Lang, S. 274: Zttndt Freiherren v. Kenzingen. — v. Hellbach,H. S. 825: Zindt v. Kentzingen, Zitndt.
Bayern. Alles, ursprünglich schwäbisches Adelsgeschlecht,welches dem unmittelbaren reichsl'reien Adel in Schwaben des Ortsan der Donau zugezählt wurde und dessen Stammreihe Bucelinimit Jacob Zindt v. Kenzingen, welcher um 1550 lebte, beginnt.Zu den Nachkommen desselben gehörte Caspar Zindt v. K. (s. oben),welcher im 30jährigen Kriege, unter dem Kurfürsten Max I. vonBayern, ganze Compagnieen auf eigene Kosten aufstellte. Der Sohndesselben, Hans Conrad Z. v. K., kurbayer. Kämmerer, Hofrath undPfleger zu Mindelheim, wurde von dem Kurfürsten Max Emanuelvon Bayern, laut Diploms d. d. München, 6. Mai 1686, in denFreiherrenstand erhoben, und ein Ur-Ur-Enkel desselben, Max Wil-helm Alexander Z. Freiherr v. K., geb. 1791, in k. bayer. Militaii-diensten, wurde in die Adelsmalrikel des Königreichs Bayern ein-getragen.
Zuylen v. Nyevelt (Zuylen van Nyevelt), Freiherren.
Im silbernen Schilde drei (2 und 1) rothe Cylinder, welcheoben und unten eine gleichfarbige, die Seiten der Cylinder über-ragende Stufe haben. Auf dem Schilde steht eine fiinlperlige Kroneund auf dieser ein gekrönter Helm, aus welchem der Hals undKopf eines rechtssehenden, mit Hermelin belegten, silbernen Dra-chen mit ausgeschlagener, dreispitziger Stachelzunge aufwächst.Die Helmdecken sind rolh und silbern und den Schild halten zweieinwärtssehende, goldene Greife. — Wappenbuch des KönigreichsBayern, IV. 55: Zuylen v. Nyevelt, Freiherren. — v. Hefner, 11.70 und S. 65: v. Zuylen van Nyevelt, Freiherren (nennt die Bilderdes Schildes geschnitzte, rothe Träger, giebt durch Abbildung einesälteren Wappens der Familie an, dass sonst die Form der Schil-desbilder cbaracteristischer gewesen sei, als jetzt, wo nur rothe Cy-