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4 (1857)
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goldene Sterne so schweben, dass der eine in der Mitte Uber demMonde steht, die anderen aber etwas hoher, rechts und links, er-scheinen. Auf dem Schilde steht ein Ilelm, welcher drei Straus-senfedern, blau, silbern, blau, trägt. Die Hehndecken sind blauund silbern. Abdrücke von Petschaften. Pommersches Wap-penbuch, II. S. 124 und Tab. X'LDV und ein Urkundensiegel ausdem 16. Jahrhundert auf Tab. XLVII, welches, wie ein anderes,über den Neunaugen nur die Sterne zeigt. Siebmacher, V. 168,giebt im getheilten, silbernen Schilde oben drei Sterne über einemgoldenen Monde und unten drei über einander liegende Neun-augen an, und so zeigen auch Abdrücke von älteren Petschaften dasWappen. Micrael, VI. S. 547. Gauhe, I. S. 2968 und 2969:v. Wilssow. Zedier, LIX. S. 1408. Brüggemann, I. 181.v. Hellbacib, II. S. 793. N. Preuss. Adelslexicuii, IV. S. 358.

Preussen. Unter dem Namen v. Wussow kommen in derheraldisch-genealogischen Literatur zwei Familien vor, von welchendie eine mit der Bezeichnung: v. Wussow in Vorpommern, die an-dere mit der Bezeichnung: v. Wussow im Lauenburg-BittowschenKreise aufgeführt wird. Iiier ist von letzlerer die Bede, welchedas oben beschriebene Wappen führt und seit Ende des 15. Jahr-hunderts im Lauenburgschen erscheint. Claus v. W. kommt 1492kundlich vor, und Martin, Gregor, Hans und Jacob v. W. wurden1527 mit dem belehnt, was ihre Väter, Claus und Zeske, Gebrüderv. W., in Wussow und Jassende besessen hatten. Ueber den weite-ren Besitz der Familie geben die Nachweise zu dem HommerschenWappenbuche Auskunft.- Die Familie v. Wussow in Vorpommernist mit dem Erblandmundschenken Philipp Otto Ludwig v. Wussow26. März 1804 iin Mannsstamme erloschen. Das Wappen dieserFamilie war im silbernen Schilde ein halber, rechts gekehrter, ro-ther Hirsch mit einem zehnendigen Geweihe, welcher sich auf demgekrönten Helme mit rolh-silbernen Decken wiederholte (Pommer-sches Wappenbuch, IL 8. 118123 und Tab. XLlVj. Vermuthlichwar diese Familie eine der eingeborenen Pommerns und dieselbegehört zu den Geschlechtern, welche in den ältesten, noch erhalte-nen Urkunden genannt werden. Schon um die Mitte des 13. Jahr-hunderts stand dieser Familie ein bedeutender Grundbesitz um Stet-tin zu, über dessen Bestand in den folgenden Jahrhunderten dieNachweise zu dem Hommerschen Wappenbuche Näheres ergeben.Der Prediger Steinbruck hat in einer handschriftlichen Beschreibungdes Geschlechts v. Wussow zu beweisen gesucht, dass die v. Wus-