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4 (1857)
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lind die Heinidecken sind grün und silbern angegeben), und 1857.S. 890.

Bayern. Altes, Preussen, den Marken, dem llalberstüdtischen,Magdeburgischen und Anhaltischen angehörendes Adelsgeschlecht,welches früher auch unter dem Namen: Wulff vorkam, und aus wel-chem mehrere Sprossen in der preuss. Monarchie zu hohen Ehren-steilen gelangt sind. Friedrich Leopold Freiherr v. W., ehe-maliger fürstl. Passauischer Oberstallmeister und Hofkammerrath,dessen Freiherren-Prädicat, wie v. Lang (Adelsbuch des KönigreichsBayern, S. 272j angiebt, bis auf den Urgrossvater zurück erprobtwar, wurde am 11. Sept. 1813 von dem Könige Maximilian I. Jo-seph von Bayern in der freiherrlichen Würde bestätigt und in diek. bayerische Adelsmatrikel als Freiherr eingetragen. Derselbe, einSohn des aus dem Hause Neindorf im Fürstenthume Halberstadtstammenden Christoph Levin Freiherrn v. W. aus der Ehe mit He-lena v. Geusau, war 1780 in fürstl. Passauische Hof- und Staats-dienste getreten, wurde aus diesen als Oberst-Stallmeister nach er-folgter Säcularisation des Hochstifts Passau, in den k. bayerischenStaatsverband aufgenommen und starb 1815 zu München. Aus derEhe desselben mit Clara v. Riedl ist entsprossen Friedrich Freiherrv. Wulften, geb. 28. Febr. 1790, k. bayer. Kämmerer und ersterPräsident des Ober-Appellations-Gerichts zu München, vermählt 1818mit Luise v. Hennebrith - llenneberg. Aus dieser Ehe stammen,neben zwei Töchtern, Wilhelmine, vermählter Freifrau v. Perfali, undLuise, vermählter Gräfin v. Hundt, vier Söhne, die Freiherren:Friedrich, geb. 1824, k. bayer. Kammerjunker und Staatsanwalt beidem Kreis- und Stadtgerichte zu München; Carl, geb. 1824, k. bayer.Kämmerer und Erzieher des Herzogs Carl in Bayern; Emil, geb.1828, k. bayer. Oberlieutenant, und August, geb. 1834. DieSchwester des Freiherrn Friedrich, Josephine, ist mit dem k. bayer.Kämmerer und Ober-Appellations-Gerichts-Ralhe Anton Freiherrnv. Pfetten-Nieder-Arnbach vermählt.

Wunsehheim v. Lilienthal, Ritter.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold ein nach derrechten Seite aufgerichteter, rother Löwe; links in Roth ein schräg-rechter, goldener Balken. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte