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Bayern, IX. 54. — v. Hefner, II. 154 und S. 124. — Siebmaclier,V. Zusatz, 22 (das Boss im 2. und 3. Felde ist braun, und derPfeil auf dem Helme rotb angegeben). — v. Lang, S. 598. —v. Hellbach, II. S. 7G8.
Bayern. Andreas Wührliu erhielt vom Kaiser Leopold L, lautDiploms d. d. Neustadt, IG. Aug. 1681, mit dem Prädicate: v. Wöhr-burg, den ungarischen Adelsstand. Derselbe stammte aus einer an-gesehenen Patricierfamilic der Stadt Kaufbeyern (im liierkreise) undder Vater desselben war daselbst Senator, der Grossvater aberStadthauptmann gewesen. — Der Stamm blühte fort, und zwei Ur-enkel des Andreas Wöhrlin v. Wöhrburg, die beiden Brüder JobannUlrich W. v. W., geb. 1749, Gemeindeverwalter und Grosshändlerin Kaufbeyern, und Christoph Friedrich W. v. W., geb. 1752,ebenfalls Grosshändler in Kaufbeyern, wurden in die Adclsmatrikeldes Königreichs Bayern eingetragen.
v. Wolkensperg, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschilde aufeinem hohen, in der Mitte mit Wolken umgebenen Felsen einerechts gekehrte Gemse von natürlicher Farbe. I und 4 in Goldein goldgekrönter und bewehrter, einwärts zum Fluge geschickter,schwarzer Adler; 2 und 3 in Roth ein schräglinker, mit einemsechsslrahligcn, rolhen Sterne belegter, silberner Balken. Auf demSchilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone, und auf derselbenerbeben sich drei gekrönte Helme. Der mittlere trägt den mitWolken umgebenen Berg mit der Gemse des Mittelschildes, derrechte den Adler des 1. und 4. Feldes, und der linke einen dieSachsen einwärts kehrenden, rolhen AdLersflügel, welcher mit demBalken und Sterne des 2. und 3. Feldes belegt ist. Die Deckendes mittleren Helmes sind blau und silbern, die des rechten schwarzund golden und die des linken rotb und silbern. — Abdrücke vonPetschaften und Handzeichnung. — TyrolT, IL 52 (tingirt den Mit-telschild silbern und die Ilelmdecken rechts schwarz und golden,links rotb und silbern), — Genealog. Taschenbuch der freiherrl.Häuser, 1848. S. 407 — 409 (giebt im 2. und 3. Felde einenschrägrechlen Balken an), 1856. S. 779 und 780, und 1857. S. 882,unter Berufung auf 1856.