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4 (1857)
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Angahe über die Petschafte]-, dessen Kojjf mit drei Hahnenfedern,silbern, roth, schwarz, besteckt ist). Sagittarius, Geschichte derGrafschaft Gleichen, S. 20 und an vielen anderen Stellen. Gauhe,I. S. 2907 und 2908, unter Witten. Hörschelmann, Sammlungzuverlässiger Stamm- und Ahnentafeln, S. 73. v. Uechtritz, Ge-schlechls-Erzählungen, Tab. 31. v. hang, Nachtrag, S. 152.v. Hellbach, II. S. 764. N. Preuss. Adelslex., V. S. 483 u. 484.

Sachsen, Bayern. Altes thüringisches Adelsgeschlecht, wel-ches früher Witter, Withcrn, Witherda, Witterde, Widerthe, Wicerde,Withende, Wittirde, Witterne etc. geschrieben wurde, und dessenName schon 1143 und 1148 in der Person des Werner v. W. inkurmainzischen Urkunden der Klöster Gesenroda und Herren-Brei-tungen vorkommen soll. Von 1311 an bis zu Ende des 16. Jahr-hunderts findet sich der Name des Geschlechts mehrfach in gräflichGleichischen Urkunden. Als Stammhaus wird das eine Stunde vonErfurt gelegene, gleichnamige Dorf genannt, welches später die StadtErfurt unter ihre Botmässigkeit brachte, worauf die Familie in Er-furt das Patriciat erhielt; doch kommt in dieser Stadt die Familieschon lange nicht mehr vor. Später erwarb das Geschlecht dieGüter Wunderslehen, Mühlberg, Dietendorf, Saufeld etc. Unter denSprossen der Familie gelangte namentlich Johann Melchior v. Wit-tern, Herr auf Saufeld, fürstl. Sachsen-Weimarscher Minister, des-sen Stammreihe die Gotha diplomatica mit Heinrich v. W., welchermit. dem Hofe zu Tiedtendorf (Dietendorf) belehnt war, um das Jahr1407 beginnt, zu hohem Ansehen. In die Adelsmatrikel des Kö-nigreichs Bayern ist nach v. Lang Friedrich Bernhard v. Wittern(1820), Actuar hei dem k. Landgericht Schweinfurt, geb. 1784, ein-getragen worden, und v. Lang setzt hinzu, dass der Adel durchkursächs. Lehenbriefe nachgewiesen sei. In den Listen der kur-und kön. süchs. Armee findet sich der Naine des Geschlechts mehr-fach vor. Hermann Adolph v. W., k. sächs. Hauptmann, trat 1834aus dein activen Dienste und lebt in Radeberg, und Julius Balduinv. W. ist Hauptmann in der k. sächs. 1. Infanterie-Brigade Kronprinz.

Wittich v. Streitfeld, Ritter.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein an die Theilungslinie an-geschlossener, halber, schwarzer Adler; 2 in Roth ein freischweben-

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