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4 (1857)
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sind, Lrägt. Abdrücke von Petschaften. Supplemente zu Sieb-macliers Wappenbuclie, X. 8, mit dem unrichtigen Namen: Bark-baus, genannt v. Wiesen; von dem v. Barkhausischen Wappen (s.unten) findet sicli in diesem Wappen nichts vor.

Wappen der Freiherren v. Barkhaus-Wiesenhütten: Schild ge-viert mit Mittelschilde. Im rothen Mittelschilde ein aus dem Schil-desfusse aufsteigendes, silbernes Gatter, hinter welchem ein griin-belaubter Apfelbaum aufwächst (Barkbaus, Barkhausen). Feld 14die beschriebenen Felder des adeligen v. Wiesenhüttenschen Wappens.Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme, welche den Schmuckder Helme des v. Wiesenhüttenschen Wappens tragen. -- Abdrückevon Petschaften und v. Hefner a. a. 0., S. 7 (Beschreibung desWappens. Der adelig v. Barkhausische Wappenschild zeigte inRoth das oben erwähnte Gitter mit dem Apfelbaume, und der'ge-krönte Helm mit roth-silbernen Decken trug einen vorwärts gekehr-ten, silbernen Pelican mit ausgebreiteten Flügeln, welcher mit sei-nem Blute drei Junge nährte). Supplemente zu Siebmachers Wap-penbuche, II. 33: v. Barckhausen. Nachrichten über die Familiev. Wiesenhütten geben: Zedier, LVI. S. 553. Genealog. Hand-buch, 1778. II. S. 172, und II. Nachtrag, S. 126. Megerlev. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 113. v. Hellbach, II. S. 739und 740: v. Wiesenhüter, Wiesenhüten, Wiesenhutten. Geneal.Taschenbuch der freiherrl. Häuser, 1848. Im Anhange, S. 458 undund 459. Ueber die Familie v. Barkhausen (Barkhaus) findensich Nachrichten im N. geneal. Handbuche, 1777. S. 185, und 1778.S. 241, so wie im Nachtrag, II. Th. S. 133.

Frankfurt a. M., Oesterreich. Johann Friedrich Wiesen-hüter, k. k. Rath, wurde vom Kaiser Carl VI., laut Diploms d. d.Wien, 18. Jan. 1728, mit dem Prädicate: v. Wiesenhütten, in denReichsadelsstand erhoben. Derselbe, ein Sohn des Peter Wiesen-hüter, welcher, gebürtig aus Polanowitz bei Breslau, 1684 nachFrankfurt am Main gekommen war, vermählte sich mit RebeccaFranzisca v. Barkhaus und pflanzte den Stamm durch drei Sohne:Franz, Heinrich Carl und Johann Friedrich v. W., fort. Franz v. W.wurde von der Kaiserin Königin Maria Theresia, laut Diploms d. d.Wien, 19. April 1743, in den böhmischen Freiherrenstand erhoben.Derselbe war mit Maria Elisabeth Freiin v. Bartenstein vermählt,aus welcher Ehe nur eine einzige Tochter, Freiin Rebecca Cordula,stammte, welche die Gemahlin des k. k. Geh. Rathes und Hofcanz-lers Johann Ferdinand Freiherrn v. d. Marek wurde und 1819 ge-