Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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442
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Oesterreich. Wilhelm v. Wider, k. k. Hauptmann, wurdevom Kaiser Joseph IL, 19. Aug. 1771, in den Freiherrenstand er-höhen. Derselbe stammte aus einem Österreichischen Adelsgeschlechte,in welches der Adel durch Christoph Wider von der An, dessenVorfahren sich schon in kaiserlichen Diensten hervorgethan hatten,gekommen ist. Es wurde nämlich der genannte Christoph W. mitseinen vier Brüdern vom Kaiser Matthias, 27. Oct. 1612, in denAdelsstand erhoben. v. Hellbach führt diese Erhebung als vomKaiser lludolph II. erfolgt an, doch ist bekanntlich Kaiser Rudolph II.10. Jan. 1612 gestorben. Von der adeligen Linie des Geschlechtsgiebt v. Hellbach an, dass dieselbe mit einem Urenkel des Christophv. W., Johann Samuel v. W., ftirstl. Schwarzburg-Sondershausen-schcn Hofmarschalle, ausgegangen zu sein scheine.

Wiederkhern v. Wiedersbach, Ritter.

Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild von Schwarz undSilber quer gelheilt mit einem rechts gekehrten Widder von ge-wechselten Farben und mit goldenen Hörnern. I und 4 in Rothein einwärts aufspringendes, silbernes Einhorn, und 2 und 3 inGold ein eben so aufspringendes, schwarzes Ross. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wachst cin-wärtssehend der Widder des Mittelschildes und aus dem linkenHelme das Einhorn des 1. und 4. Feldes auf. Die Decken desrechten Helmes sind schwarz und golden und die des linken rothund silbern. Handzeichnung und handschriftliche Notizen.

Oesterreich. Johann Jacob Wiederkehr (so ist der Namein den erwähnten handschriftlichen Notizen geschrieben) wurde vomKaiser Leopold I., 8. April 1659, mit dem Prädicate: v. Wieders-bach, nobilitirt. Dass derselbe am genannten Tage den Ritterstanderlangt habe, in welchem die Familie noch jetzt blüht, geben dieseNotizen nicht an. Dem Wappen nach ging der Erhebung in denRitterstand die Erhebung in den Adelsstand voraus: Mittelschildund rechter Helm sind wohl als Stammwappen anzunehmen, undso könnte leicht die Angabe der erwähnten Notizen richtig sein,dass der Adel durch Johann Jacob VA'. 1659 in die Familie gekom-men wäre. Die Versetzung in den Ritterstand müsste in diesemFalle später erfolgt sein: Megerle v. Mühlfeld giebt über dieselbe