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4 (1857)
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halten die oben angeführten Schildhalter des Wappens der Freiher-ren v. Vrints-Treuenfeld. Abdrücke von Petschaften. Wappen-buch des Königreichs Bayern, IV. 36: Freiherren v. Vrinls-Berbe-ricli (die Rose im Mittelschilde und auf dem rechten Helme istvierblätterig). v. Ilefner, 11. 66 und S. 62. v. Lang, S. 260und 261: Freiherren v. Vrints, genannt v. Berberich zu Traunfeld. v. Hellbach, II. S. 660 und 661: Vrints v. Berberich zu Treuen-feld, Freiherren.

Frankfurt am Main, Bayern, Oesterreich, Belgien.Theobald Georg Vrints v. Treuenfeld, k. k. Resident und Reichs-posten-Director zu Bremen, wurde vom Kaiser Carl VII., laut Diplomsd. d. Frankfurt, 26. Sept. 1744, in den Reichsfreiherrenstand er-hoben. Altes aus Spanien und den Niederlanden, in welchedasselbe durch die Kriege gekommen, stammendes Adelsgeschlecht.Don Fernando de Vrints soll schon 1115 unter dem Könige Alpbons I.von Aragonien gekämpft haben, doch beginnt die fortlaufende Stamm-reihe der Familie erst mit Don Gaston de Vrints um das Jahr 1267.Von demselben entspross Don Francisco de Vrints, welcher noch1323 vorkommt, und von Letzterem stammte im 6. Gliede DonFrancesco Diego de Vrints, welcher unter Kaiser Carl V. als zwei-ter Lieutenant des Amts zu Lille diente und welchem der Sohn einmit 16 Ahnenschildern geschmücktes Epilhaphium in der Kirche zuSl. Jacob in Lille errichten liess. Schon im 16. Jahrhundertkam übrigens das Geschlecht in Bremen vor, wo das jedesmaligellaupt desselben die kaiserliche Residentur und die Reichsoberpost-meisterslelle versah, auch bedeutende Güter im Oldenburgschen undin den Niederlanden besass. Sprossen des Geschlechts wurden inden adeligen Stiften zu Segovia, Gent, Hildesheim, Wittmarseben,Soest, Lübeck und Würzburg aufgenommen, und die meisten warenseit vielen Generationen Ehrenritter des Malteser-Ordens. EinUrenkel des oben erwähnten Don Francesco Diego de Vrints, Jo-hann Baptist v. Vrints der Jüngere, gest. 1702, Sohn des JohannBaptist des Aelteren, k. spanischen Rathes und Obersehatzmeistersvon Antwerpen, war zuerst kais. Legations-Secretair bei dem Frie-denscongresse zu Münster und später kais. Resident und Reichs-postmeister zu Hamburg. Derselbe erhielt mit seinem Bruder, Jo-hann Gerhard v. Vrints, vom Kaiser Leopold L, laut Diploms d. d.Regensburg, 26. April 1664, eine Bestätigung des alten Adels derFamilie, so wie den Reichsritterstand mit dem Prädieale: v. Treuen-feld, und eine Vermehrung des in einem blauen Schilde eine sil-