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Kleeblatte endigt (die Schnalle erscheint ohne Zunge und als einauf der Spitze stehendes, ausgebrochenes Dreieck, welches an jederder drei Spitzen kleeblatlförmig ausläuft). Auf dem Schilde stelltein Ilelm, aus welchem neben einander fünf grüne Distelblätteraufsteigen, von welchen zwei nach vorn, die anderen drei aber dichthinter den ersteren stehen. Die Ilelmdecken sind blau und silbern.— Wie beschrieben, gieht Dorst, II. S. 171 und 172, dieses Wap-pen nach dem Diplome von 1498 (s. unten). — Siehmacher, I. 59:v. Ulersdorf, Schlesisch (der Schild ist oben und an den Seitenrund und unten spitzig und die Schnalle ganz so, wie dieselbe obenbeschrieben wurde, von den blättern auf dem Helme aber stehendrei vorn neben einander und die beiden anderen hinter ersteren.Die „Declaralion" sagt: ein blauer Schild, das in dem Schilde weiss.Auf dem Helme die Blätter alle grün; die Helmdecke blau undweiss [auffallen muss, dass, da die genannte Declaration in derHegel die Wappenbilder gut und kurz zu benennen weiss, das Bilddieses Wappens, welches doch kaum für etwas Anderes, als füreine Schnalle zu nehmen ist, mit den Worten: „das im Schilde" be-zeichnet worden ist]). — v. Meding, 1. S. 626: v. Ullersdorf (be-schreibt zuerst nach Sinapius, I. S. 1008, das Wappen, wie folgt:im blauen Felde eine silberne Gürtelschnalle mit kleeblaltförmigenEcken. Auf dein Helme fünf grüne Blätter. Die Ilelmdecken sil-bern und blau und gieht dann, ebenfalls nach Sinapius, an, dassEinigen des Geschlechtes, welche sich nach Mähren gewendet, Kai-ser Sigismund das Wappen mit einer künigl. Krone verbessert unddie fünf grünen Blätter in fünf blau und weisse Straussenfedernverändert habe. Sinapius sage zwar nicht, wohin die Krone gesetztworden sei, welche die nach Mähren gezogene Linie erhalten habe,doch dürfe man, wenn Mutbmassung hier Platz finde, annehmen,dass durch die Krone der Ilelmscbmuck vermehrt worden sei. NachSinapius sieht v. Meding auf Siebmacher). — Spener, Opus herald.,
I. p. 293. — Lucae, Schles. Denkwilrdigk., S. 1859. — Gauhe, I.S. 2682—2684. — Zedier, XLIX. S. 733—736. — v. Heiibach,
II. S. 623: v. Ullersdorf!', Ulbersdorf, Olbersdorf.
Preussen. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches frü-her auch Ulersdorf, Ullrichsdorf, Ulbersdorf, Olbersdorf etc. ge-schrieben wurde, und welches 1432 schon mit dem Gute Ulersdorf(Ullersdorf!', Ulrichsdorff) in der Grafschaft Glatz belehnt war. Dasgenannte Gut wird als das Stammhaus der Familie angenommen,doch finden sich in Schlesien, und zwar im Schweidnitzsehen, noch
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