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4 (1857)
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384
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[s. unten] der v. Seiffertitzschen Familie stammte. Das Wappender Herren v. Eulenburg siehe bei Siebmacher, I. 31), und 3(linke Hälfte) von Silber und Blau der Länge nach getheilt mitdrei ('2 und 1) goldenen Lilien. Zwei dieser Lilien stehen nachoben neben einander, die eine im Silber, die andere im Blau,und die dritte nach unten auf der Theilungslinie, also halb im Sil-ber, halb im Blau (v. Kückeritz: Stammwappen der Mutter der fünfGebrüder, welche, s. unten, den Freiherrenstand in die Familiebrachten). Auf dem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Aus demmittleren Helme steigt vorwärtssehend ein halber Mohr ohne Armeund Hände auf, welcher auf dem Haupte eine goldene Krone trägt,die mit sechs wechselsweise silbernen und rothen Straussenfedern,von welchen drei sich rechts, drei links kehren, besteckt ist (dasDiplom sagt: mit einer gelben mit sechs Zoll weiss und halb rothenStraussenfedern geschmückten Krone [Helm des Stammwappens]);aus dem rechten Helme wächst, zwischen einem offenen Adlersfluge,dessen rechter Flügel golden, der linke schwarz ist, der Löwe des1. Feldes einwärtssehend auf (Eulenburgscher Helm), und der linketrägt zwei Büffelshörner, von welchen das rechte silbern, das linkeblau ist (Köckeritzscher Helm). Die Helmdecken sind rechts schwarzund golden und links blau und silbern, und den Schild halten zweiauswärtssehende, goldene Löwen. Abdrücke von Petschaften undAngaben des Freiherrendiploms. Wappenbuch des KönigreichsBayern, IV. 13 und XIII. 26, welche letztere Abbildung, wie das Re-gister angiebt, richtiger als erstere sein soll, doch kommt dieselbeganz mit dieser überein, nur steht auf dem Schilde eine siebenper-lige Krone, von welcher das Diplom nichts sagt. An beiden Abbil-bildungen ist Mehreres auszusetzen. In das 1. Feld ist ein ganzerLöwe gestellt: allerdings sagt das Diplom nicht, dass der Löweaufwachse, doch findet ein aufwachsender Löwe sich im v. Eulen-burgschen Wappenschilde, auch zeigen alle Lackabdrücke von Pet-schaften einen aufwachsenden Löwen. Die linke Schildeshälfte, derKöckeritzsche Schild, ist von Blau und Silber der Länge nach ge-theilt, eine Annahme, welche mit Siebmacher, Sinapius u. A. stimmt,doch kommt der Schild auch von Silber und Blau getheilt vor, dasDiplom nimmt diese Theilung an und auf allen Abdrücken von Pet-schaften ist die linke Schildeshälfte der Länge nach von Silber undBlau getheilt. Auch sind die Straussenfedern auf der Krone desMohren, dem Diplome gemäss, nicht wechselsweise roth und silbern,sondern wechselsweise silbern und roth. Wappenbuch der Sachs.