Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
382
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band, S.204: ebenfalls Schobein v. Schobclhausen, Ritter. v. Hell-bach, II. S. 424, nach Megerle v. Mühlfeld.

Oesterreich. Carl Friedrich Edler v. Schobein, k. k. Major,wurde vom Kaiser Franz i. von Oesterreich,. Decbr. 1819, mitdem Prädicate: v. Schobelhausen, in den erbllindiscli-österr. Riller-stand erhoben. Der Stamm ist fortgesetzt worden und in denneueren Jahrgängen des Militair-Schematismus des österreichischenKaiserthums ist Eduard Ritter v. Schobein, ohne das Prädicat:v. Schobelhausen, als k. k. Generalmajor und Brigadier beim 12.Armeecorps angeführt.

Schweitzer v. Wiederhold, Ritter.

Schild geviert: I in Gold ein halber, an die Theilungslinieangeschlossener, schwarzer Doppeladler mit rother, ausschlagenderZunge und von sich ausgespreizten Waffen; 2 in Blau ein, auseinem silber-weissen Thurme mit einem Thore, zwei länglichen unddarüber zwei runden Fenstern und drei Zinnen, aufwachsender, vor-wärtssehender, geharnischter, schweizerischer Krieger, welcher inder Rechten einen unter sich gekehrten Schweizer-Degen hält und dieLinke in die Seile stemmt; 3 in Roth ein einwärts gekehrter, ge-harnischter Arm, welcher in der Faust aufrecht nach rechts einenbreiten Schweizer-Degen mit goldenem Gelasse oder Kreuze hält,und 4 in Gold eine auf einem verdorrten, nach unten aber grüneOelzweige austreibenden Kranze stehende, einwärts gekehrte, sil-berne Taube, welche im Schnabel einen grünen Oclzwcig hält, undneben welcher seitlich, rechts wie links, zwei blaue zweifitssigeRuhebänkchen stehen. Auf dem Schilde erheben sich zwei gekrönteIlelme. Aus dem rechten ilehne bricht ein schwarzer zum Flugeangehender Adler mit rother, ausschlagender Zunge hervor, und derlinke trägt, zwischen einem offenen Adlerstlüge, dessen rechter Flü-gel silbern und mit einem schräglinken, rolhen, der linke abergolden und mit einem blauen, schrägrechten Querbalken belegt ist,einen vorwärtssehenden, ganzen, schweizerischen Krieger. Derselbeträgt blaue Kleidung, der Hals ist mit einer weissen Krause um-geben und das Haupt mit einer rolhen Mütze, auf welcher ein silber-ner Federhusch steckt, bedeckt. Die rechte Hand hält eine silberne,mit einem rolhen Kreuze belegte Fahne, während die Linke in dieSeite gestemmt wird. Die Decken des rechten Helmes sind schwarz