Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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schaftliche Schriften und Kartenwerke rühmlichst bekannt. EinSprosse des Geschlechts kam neuerlich auch nach Sachsen undwurde als Ingenieur hei der bekannten Marienhütte bei Zwickau an-gestellt. Auch soll noch ein Zweig der Familie in Russland blühen.

v. Ruland.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein einfacher, rechts sehen-der schwarzer Adler mit offenem, auf- und auswärts gekehrtenSchnabel, rother, ausschlagender Zunge und zu beiden Seiten weitausgespreizten Flügeln und Waffen; 2 in Roth drei (2 und 1) blaueRömer-Gläser, und 3 ebenfalls in Roth drei (2 und 1) mit denStielen über sich gekehrte, herabhängende, blaue Weintrauben. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchem ein vorwärts-sehender, geharnischter Mann aufwächst. Derselbe trägt einen gold-farbenen, roth gefütterten Mantel, auf dessen linker Seite sieb ein gol-dener Schild mit einem schwarzen Doppeladler findet, das Haupt istunbedeckt, die Haare gelb und kraus, das Gesicht bartlos, die Armehängen für sich herab und die rechte Hand hält aufrecht einSchwert mit goldenem Griffe, während die Linke einen Dolch ab-wärts neigt. Die Helmdecken sind rechts blau und golden undlinks roth und golden. Handschriftliche Notizen. FrankfurterRathswappencalender. Siebmacher, IV. 154 (giebt das Stamm-wappen und zwar wie folgt: im goldenen Schilde mit rothem Schil-desfusse ohne Dikl drei (2 und 1) blaue Römer-Gläser und zwischendenselben ein rother Querbalken mit drei neben einander stehendenblauen Trauben. Auf dem Helme der Geharnischte, wie oben).

Frankfurt am Main. Altes, ursprünglich niederländischesAdelsgeschlechl, welches sich früher Rehwald schrieb und den Adels-stand vom Kaiser Ferdinand III. erhielt. Rüdiger Ruland kam mitseinen Rrüdern in Folge der Religionsstreitigkeiten 1598 nach Frank-furt a. M. Ein Enkel des jüngsten Bruders Nicolaus, Niclas Ruland,geb. 1618, vermählte sich 1646 mit Anna Sibylle zum Jungen und er-hielt vom Kaiser Leopold L, laut Diploms d. d. Wien, 5.Aug. 1671, dender Familie zustehenden Adel mit vermehrtem Wappen und mit demAnfügen bestätigt und erneuert, dass er und seine Nachkommen nichtallein rpchtgeborne Lehen-Turniers-Genossen und Riltermässige, son-dern auch der adeligen Gesellschaft Alten-Limpurg einverleibte Edelleute

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