Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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370
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v. Rudolph!

Silberner Schild mit rothem Ritterkreuze auf blauem Felde,auf demselben ein rechts gekehrter, rolh gefütterter, stahlblauer,geschlossener Helm, mit einem silbernen Kronenreif geziert, aufwelchem ein sechseckiger, goldener Stern mit einer seiner Spitzensteht. Die Belmdecken von Silber, rechts roth und links blau aus-geschlagen. Wörtlich nach dem Diplome und Abdrücke von Pet-schaften.

Braunschweig. Der Hauptmann in der herzog], brauii-schweigscben Artillerie Carl Emil Adolph Rudolphi wurde vom Her-zoge Wilhelm von Braunsclnveig, laut Diploms vom 2. Febr. 1853,als Beweis der landesherrlichen Gewogenheit für sich und seineehelichen Nachkommen in den Adelsstand erhoben.

Y. Rudow.

Im blauen Schilde ein schrägrechts gelegtes, silbernes Ruder.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem ein ge-harnischter Arm, welcher einen zum Hieb gerichteten Degen mitgoldenem Gefasse in der Faust hält, emporwächst. Die Helmdeckensind blau und silbern. Handschriftliche Notizen.

Herzogthum Nassau. Kaiser Leopold II. erhob, laut Diplomsd. d. Wien, 28. Juli 1791, den Abkömmling des ehemaligen Be-sitzers des Rittergutes Rudow bei Berlin, Friedrich'Georg Rudow,in den Reichsadelsstand. Derselbe war später k. russischer Major,und seine 1765 zu Waren geborene Tochter, Luise Benedicte v. Ru-dow, vermählte sich 1792 mit dem fürstl. Nassau -Saarbrückschen.iagdjunker und Forstmeister Elienne v. Fürstenrecht.

Rühle v. Lilienstern.

Schild quer getheilt: oben in Roth drei neben einander ste-hende, sechsstrahlige, silberne Sterne und unter denselben zweiebenfalls neben einander stehende, silberne Lilien; unten in Goldein nach der rechten Seite laufendes, hinten ausschlafendes, schwar-