Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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345
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51 lind S. 50: Freiherren v. Pflacher zu Oberbergkbam und Gross-Schirggarn. v. Lang, S. 201: Freiherren v. Pflachner zu Oher-bergkham und Gross-Schirggarn. v. Hellbach, II. S. 228 (wiev. Lang, nur mit dem Druckfehler: Scliirzgarn).

Bayern. Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, welches vom Kai-ser Carl V., 1532, den Adel, und vom Kaiser Leopold, 1700, aufGrund des älteren Diploms eine neue Bestätigung des der Familiezustehenden Adelsstandes erhielt. Der Freiherrenstand kam vomKurfürsten Max Joseph von Pfalzbayern, 20. Juli 1761, in der Per-son des Ferdinand Rudolph v. Pllachner in die Familie, und einEnkel desselben, Rudolph Ferdinand Freiherr v. Pflachner, geb.1794, wurde, nach v. Lang, in die Adelsmatrikcl des KönigreichsBayern eingetragen.

v. Plate (Plate v. Bassenfleth.).

Im blauen Schilde eine mit dem Gelenke nach oben und mitder innern Seite nach vorn gekehrte, silberne Muschel. Aul demSchilde steht ein mit einem von Silber und Blau sechsmal gewun-denen Wulste bedeckter Ilelm, welcher einen offenen Adlersllug,dessen rechter Flügel silbern, der linke blau ist, trägt. Die Hehn-decken sind blau und silbern. Wappenbuch des KönigreichsHannover, C. 48 und S. 11: Plate v. Bassenfleth). Siebmacher,I. 171: v. Platho, Sächsisch (die Muschel kehrt die äussere Flächenach vorn. Auf dem gewulsteten Helme steht ein die Sachsenrechts kehrender, blauer Adlersflügel. DieDeclaration" sagt: eineweisse Muschel im blauen Schilde. Auf dem Helme ein blauerFlügel, der Bausch und die Helmdecke blau und weiss). Micrael,VI. S. 514 (sagt: eine Muschel und auf dem Helme einen weissenAdlersflügel). Mushard, S. 432: Plate v. Bassenfleth (im blauenFelde eine silberne- Muschel. Aul dem gekrönten Helme einenblauen, die Sachsen rechts kehrenden Adlersflügel. Ilelmdeckensilbern und blau). v. Mcding, I. S. 432 (nach Mushard, Sieh-macher und Micrael, so wie mit der Angabe, dass ein Petschaft,statt eines gekrönten, einen gewulsteten Helm gehabt habe).Gauhe, I. S. 1635 und 1636. Zedier, XXVIII. S. 689 und 690. v. Hellbach, II. S. 239. Freiherr v. d. Knesebeck, S. 227.

Hannover. Altes, Bremisches, urkundlich schon 1300, 1319