Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Parchwitz v. Merkersdorf, Ritter.

Schild der Länge nach gethoilt: rechts in Roth ein schrägrechtsgelegtes, blankes Schwert mit goldenem Grille; links in Blau eineaus dein Feldesfusse aufsteigende silberne Mauer von fitnf Schich-ten, jede zu sechs Steinen, aus welcher einwärts gekehrt ein sil-bernes Einhorn aufwächst. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Helih trägt, zwischen einem offenen schwarzenAdlersfluge, das schrägrechts gelegte Schwert der rechten Schildes-hälfte, und der linke, zwischen zwei blauen ßitflelshürnern, das aul-wachsende Einhorn der linken Schildeshälfte. Die Decken desrechten Helmes sind roth und silbern und die des linken blau undsilbern. Handzeichnung und handschriftliche Notizen. Megerlev. Mühlfeld, Ergänzungshand, S. 185. v. Ilellhach, II. S. 207.

Oesterreich. Johann Parchwitz, Gutsbesitzer in Schlesien,wurde vom Kaiser Joseph II., 20. Febr. 1786, mit dem Prädicate:v. Merkersdorf, in den erldändisch-österreichischen Ritlerstand er-hohen. Da im Wappenschilde, links in Blau, und auf dem Helmedieser Familie sich ein Einhorn befindet, so sei hier erwähnt, dasses früher in Schlesien ein freiherrliches Geschlecht v. Parchwitzgab, welches wahrscheinlich schon im Anfange des 17. Jahrhundertserloschen ist. Dasselbe führte nach Siebmacher, 1. 29, Sinapius,I. S. 693, und v. Meding, I. S. 425, im blauen Felde ein silbernes,springendes Einhorn. Auf dem gekrönten Helme standen nebeneinander sechs Pfauenfedern, hinter welchen das Einhorn des Schil-des aufwuchs. Die Helmdecken waren blau und silbern.

v. Parsch, Ritter.

Im grünen Schilde ein rechts gekehrter, silberner Greif, wel-cher in den Klauen ein Bündel langer, dünner, rother Stäbe, auswelchem ein mit der Schärfe rechts gekehrtes Beil hervorragt (rö-mische Fasces), hält. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme.Aus dem rechten Helme wächst einwärtssehend der Greif des Schil-des auf, und der linke Helm trägt, zwischen einem offenen, schwar-zen Adlersfluge, die beschriebenen Fasces. Die Decken beiderHelme sind grün und silbern. Handzeichnung und handschrift-liche Notizen. Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 397.v. Hellbach, II. S. 208.