Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
308
Einzelbild herunterladen
 

308

v. Neumüller, Edle und Ritter.

Schild rechts silhern, links blau, mit einer vom Schildesrandebis zum Schildesfusse reichenden Spitze von gewechselten Farben.Der ganze Schild ist ohne Bild. Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Ilelme. Der rechte Ilelm tragt ein blaues Mithleisen, umdessen rechte Seite sich eine gekrönte, einwärtssehende, goldeneSchlange schlingt, und der linke drei Straussenfedern, blau, silbern,blau. Ilandzeichnung und handschriftliche Notizen. Mcgerlev. Mühlfeld, Ergänzungshand, S. 182 und 388. v. Ilellbach, II.S. 166.

Oesterreich. Johann Georg v. Neumiiller, k. k. Reiclishof-canzlei-Expeditors-Adjunct, wurde vom Kaiser Franz II., 27. Juni1806, mit seiner Gemahlin, Maria Franzisca geb. Helfrich, mit demPrädicate: Edle von, in den Reichsritterstand erhohen. Der Vaterdesselben, Johann Georg Neumüller, k. k. geheimer Reichshofcanz-list, hatte vom Kaiser Joseph II., 1782, den Rcichsadelsstand er-halten. Der Name der Familie ist noch in neuester Zeit in demMilitair-Schematismus des östcrr. Kaiserthums vorgekommen.

v. Neupauer, Edle und Ritter.

Im blauen Schilde auf braunem Boden, aus welchem am rech-ten Seitenrande des Schildes drei goldene YVaizen-Aehren über ein-ander an halmigen Stielen aufwachsen, während unten am linkenSeitenrandc ein Bienenkorb von natürlicher Farbe steht, auf wel-chen sechs Bienen zufliegen, ein vorwärts und etwas rechts gekehr-ter Bauer. Derselbe trägt einen grauen, unter dem weissen Gürteletwas aufschlagenden Bock, einen schwarzen Hut, schwarze Bein-kleider, weisse Strümpfe und schwarze Schuhe, und hält in deraufgehobenen Rechten abwärts eine goldene Traube, an deren Stieloben neben einander zwei grüne Blätter stehen, und in der Linkeneine mit der Spitze einwärts gekehrte Sichel von natürlicher Farbe.Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helmträgt einen einwärtssehenden, schwarzen Adler, und der linke, zwi-schen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, drei neben einanderaufwachsende, goldene VVaizenähren, von denen die mittlere dieseillichen überragt. Die Decken beider Helme sind blau und gol-