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4 (1857)
Entstehung
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282
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liof etc., wurde vom Kurfürsten Max Emanuel von Pfalzbayern,22. Jan. 1692, in den Freiherrenstand erhoben. Derselbe, auseiner Adelsfamilie stammend, geb. 1653, gest. 1725, welcher aufdem oben erwähnten Grabsteine Marcus L. 11. de Mayr genanntist, war des Kurfürsten Max Emanuel von Pfalzbayern vertrautesterdirigirender Geschäftsmann in allen militairischen und politischenAngelegenheiten und begleitete denselben von 1683 an in allenFeldzügen und auf allen Reisen. Ein Urenkel desselben, MarcusAnton Freiherr v. Mayr, Herr auf Scherneck, geb. 1769, welcherzu München lebte, war in die Adelsmalrikel des Königreichs Rayerneingetragen. Die adelige Linie des Geschlechts pflanzte der Dru-der des genannten Marx Christoph v. Mayr, Matthias Albrechtv. Mayr, fort, und von den Nachkommen desselben sind die Ur-enkel, die drei Gebrüder: Marcus Joachim v. M., geb. 1755, k.bayer. quiese. Landsteurer und Bürgermeister in München, JohannNepomuk v. M., geb. 1764, quiesc. Hof- und Wechselgerichts-Rathin München, und Franz Xaver v. M., geb. 1773, k. bayer. exped.Secretair der Lehen- und Hoheits-Section, der Adelsmätrikel desKönigreichs Bayern einverleibt worden. Die hier in Rede ste-hende bayerische adelige und freiherrliche Familie v. Mayr istübrigens von den vielen gleichnamigen Familien, welche in Rayernund Oesterreich geblüht haben, oder noch blühen, möglichst zuunterscheiden. Schon v. Ilellbach (a. a. 0.) hat nach v. Lang,Megerle v. Mühlfeld etc. neun Familien dieses Namens aufgeführt.

v. Meelbeck.

Schild golden eingefasst und der Länge nach getheilt: rechtsin Silber ein an die Theilungslinie angeschlossener, golden bewehr-ter, halber, schwarzer Adler; links in Blau zwei unter einanderstehende, goldene Sparren. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher, zwischen zwei silbernen BüflelshOrnern, eine auf-recht gestellte Standarte trägt. Die oben zugespitzte, lanzenfOrmigeStange derselben ist golden, die mit goldenen Fransen eingefassteund mit den, von einem Kranze umgebenen Namenszuge FR belegteFahne blau, und das doppelte, goldene und mit Quasten verseheneStandartenband (liegt rechts ab. Die Helmdecken sind rechtsschwarz und silbern und links blau und golden. Wappenbuch