Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Kolbenschlag v. Rheinhartstein, Ritler.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau eine auf Felsen sich erhebende,silberne Burg mit zwei seitlich stehenden Thilrmen. Der Zwischen-bau hat ein offenes Thor, drei Fenster über einander und obendrei eingeschnittene Zinnen, jeder Thurm aber über einander zweiFenster und oben drei Zinnen; 2 und 3 in Silber auf grünem Bo-den ein vorwärts gekehrter, mit Laub bekränzter und umgürteter,wilder Mann, welcher in der Hechten eine Iveule nach oben schwingtund die Linke in die Seile setzt, Auf dem Schilde stehen zweigekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst, zwischen einemollenen, schwarzen Adlersfluge, der wilde Mann des 2. und 3. Fel-des mit der Keule auf, und der linke Helm trägt drei Straussen-l'edern, blau, silbern, blau. Die Decken beider Helme sind blauund silbern. Handzeichnung und handschriftliche Notizen.Megerle v. Mühlfeld, S. 124. v. Hellbach, 1. S. 684.

Oesterreich. Joseph Kolbenschlag, Herr auf Mostau in Böh-men, wurde vom Kaiser Franz IL, 18. Juni 1797, mit drei Brü-dern, Carl, Christoph und Thomas K., mit dem Prädicate: v. Rhein-hartstein, in den erblwndisch-österreichischen Rittersland erhoben.Joseph K. Hilter v. R. kommt in neuester Zeit als k. k. Major vor.

v. Kordshagen.

Schild geviert: l in Silber der Hals und Kopf eines rechts-sehenden, golden gekrönten und bewehrten, schwarzen Adlers; 2und 3 in Blau ein beide Felder durchziehender, schräglinker, ro-ther Balken, welcher in jedem Felde von zwei sechsstrahligen, sil-bernen Sternen, der eine oben rechts, der andere unten links, be-gleitet ist, und 4 in Silber auf grünem, an die Seitenränder desFeldes anstossendem, nach unten aber freiem Rasen sechs (1, 2und 3) schwarze Kanonenkugeln. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, welcher einen offenen Adlersflug trägt, dessen rech-ter Flügel rotli, der linke aber blau ist. Die Decken des Helmessind rechts blau und silbern, links roth und golden. Abdrückevon Petschaften. Wappenbuch der Preuss. Monarchie, III. S. 70. v. Hellbach, I. S. 688. N. Preuss. Adelslexic., I. S. 45, undV. S. 281. Freiherr v. Ledebur, I. S. 463.