roth, unten schwarz und weiss. Auf dem Helme eine gelbeKrone, die Säule auch gelb, die Federn roth, weiss und schwarz,die Helmdecke vorn schwarz und weiss, hinten roth und weiss). —Val. König, III. S. 582—612 (die Mütze ist mit elf Hahnenfedern,von welchen fünf schwarze sich rechts, sechs silberne links wenden,besteckt. Die Beschreibung des Wappens lautet, wie folgt: die Fa-milie führt einen die quer und unten halb in die Länge, horizontaliteret inferius perpendiculariter sectuin, von roth, schwarz und silbergetheilten Schild. Auf dem gekrönten adeligen Turniershelme ruhtein hoher, rother Stülp mit einem silberfarbenen Aufschlage, wel-cher zui - Rechten mit fünf schwarzen, zur Linken aber mit sechssilbernen Federn besteckt ist. Die Helmdecken sind zur Rechtenschwarz und silbern, zur Linken aber roth und silbern. Das La-tein konnte Val. König weglassen: er hatte schon deutsch denSchild gut beschrieben). — Knauth, S. 524: v. Kürbitz, Kürbitzund Kyrbitz. — Gauhe, I. S. 1065 und 1066: v. Korbitz, vor Zei-ten Kürbiz, Kyrbiz. — v. Hellbach, I. S. 680 und 681. — Freih.v. Ledebur, 1. S. 463 fcitirt zu der Beschreibung des Wappens dieSiebmachersche Abbildung).
Sachsen. Altes, meissnisches Adelsgeschlecht, dessen gleich-namiges Stammhaus im ehemaligen Amte Meissen lag. Nach Knauthsass zu seiner Zeit die Familie, welche früher Lauenstein, Wach-witz, Nieder-Pieritz (Nieder-Begeritz) etc. besessen halte, auf Mertz-kirchen bei Mühlberg (Martinskirchen im jetzigen Kreise Lieben-werda). Schon 1337 war das Geschlecht mit Burkersdorf beiFrauenstein im Erzgebirge begütert, und Dinand v. Körbiz verkaufte1380 das Gut Gössnitz im Meissnischen, wo im Laufe der Zeit dieFamilie reich begütert wurde, an die v. Dachwitz, Hans v. K. aber1387 den Hof zu Laufe an den Markgrafen Wilhelm. Friedrichv. K. kommt als luirsächs. Rath 1477, und Caspar v. K. 1579 alskursächs. Ober-Forstmeister zu Sitzrode und als Amtshauptmann zuSchlichen vor. Von den Söhnen des Letzteren, von welchen CasparCuno Rudolph v. K. um 1665 Stiftshauptmann zu Zeitz und Ober-Steuer-Einnehmer war, starb Hans Caspar v. K., kursächs. Hof-meister und Ober-Steuer-Einnehmer, 1639 und hinterliess seinenvier Sühnen aus>zwei Ehen die Güter Schmiedeberg, Falkenhayn,Haussdorf und Zollwitz, die ersteren drei im damaligen Amte Meis-sen, das letzlere im Amte Torgau. Der älteste dieser Söhne, HansChristoph v. K., kam als Page mit. der kursächs. Prinzessin Magda-lena Sibylle nach Dänemark, wurde später Hofmarschall derselben,