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ländischen 1740 erloschenen Geschlechtes v. Hagen zur Motten),und 4 in Gold ein rechtssehender, schwarzer Adler. Aul' deinSchilde steht eine neunperlige Krone, auf welcher sich drei gekrönte[lehne erheben. Der mittlere Ilelni trägt einen offenen, goldenenAdlersllug, dessen Flügel je mit einem rothen Querbalken, und über,so wie unter demselben mit fünf (3 und 2) Schindeln, wie dieim 3. Felde, belegt sind (Helmschmuck des Wappens derer v. Ha-gen zur MoLten), aus dem rechten Helme aber, so wie aus demlinken wächst einwärtssehend ein gekrönter, doppelt geschweifter,rother Löwe auf, welcher auf dem rechten Helme mit der linken,auf dem linken mit der rechten Vorderpranke ein Jagdhorn, wieim I. und 4. Felde, mit dem Mundstücke gegen sich gekehrt, hält.Die Helmdecken sind rechts blau und golden, und links rotli undsilbern, und den Schild halten zwei auswärtssehende, doppelt ge-schweifte, rotlie Löwen. — Abdrücke von Petschaften. — Tyroff,I. 229. — Die Familie erwähnen: v. Hellbach, I. S. 494, und dasN. Preuss. Adelslex., 11. S. 316, sehr genau aber bespricht dieselbeFreih. v. Ledebur, I. S. 309.
Preussen, Sachsen. Ernst Friedrich Hagen, k. preuss.Kriegs- und Domainenrath zu Breslau, erhielt vom Könige Friedrich ILvon Preussen, 1. Juni 1743, ein Erneuerungs- und ßestätigungs-diplom des von seinen Vorfahren auf ihn vererbten Adelstandes. DeinDiplome nach hatten die Vorfahren schon vor 300 Jahren, wie durchUrkunden erwiesen, den Adel und zwar mit dem Namen Hagenv. Buschhorn, so wie ein redendes Wappen: einen Querbalken,oben von zwei, unten von einem Jagdhorne hegleitet, geführt, späteraber das Prädicat: v. Buschhorn, weggelassen und sich nur Ilagengenannt. Ernst Friedrich v. Hagen, dessen Vater herzogl. Braun-schweigischer Oberhofgerichts-Assessor war, und dessen Mutter ausdem alten adeligen Geschlechte v. Horn stammte, machte sich spä-ter in Sachsen mit Borthen bei Pirna ansässig, und wurde vomKaiser Franz I. in den Reichsfreiherrenstand erhoben: eine Er-hebung, welche von Einigen, aber wohl nicht richtig, als Erneue-rung des Freiherrenstandes aufgeführt wird. Der Sohn des genann-ten Freiherrn v. Ilagen, Ernst Heinrich Freiherr v. IL, Herr aufPotschappel und Klein-Naundorf, kursächsischer Appellationsgerichts-Rath, erlangte im kursächsischen Reichsvicariate, 29. Juni (nichtJuli; 1792, den Reichsgrafenstand. Derselbe wurde später (1794;kursächs. Geh. Rath. Dass der gräll. Stamm fortgesetzt wordensei, ist nicht bekannt.