Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
169
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neu, grünen Eichenkränzen, der eine links oben, der andere rechtsunten, begleitet ist. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte*Helme.Der rechte trägt einen die Sachsen einwärts kehrenden, goldenenAdlersflügel, welcher mit einem Eichenkranze, wie die im Schilde,belegt ist, und der linke drei Straussenfedern, golden, roth, golden. Ilandzeichnung und handschriftliche Notizen. Wissgrill, IV.S. 1. Megerle v. Muhlfeld, S. 117. v. Hellbach, I. S. 486.

Oesterreich. Joseph Habermann, Doctor der Medicin und1777 Reclor Magnißcus der Universität Wien, wurde vom KaiserLeopold II., 31. Aug. 1792, mit dem Prädicate: Edler von, in denerbländisch-österreichischen Ritterstand erhoben und 1. Dec. 1792als begütertes nieder-österreichisches Landesmitglied unter die neuenGeschlechter des Ritlerstandes aufgenommen. Derselbe, ein Oester-reicher, gest. 1796, hatte nämlich zuerst das Gut Hinterstorff unddann den Edelsitz Kihrling gekauft. Sein einziger Sohn, JosephEiller v. Habermann, Ritter, Herr der Herrschaft Brunn im Stein-fehl, Hinterstorff und Kihrling, Doctor der Medicin und k. k. Leib-medicus, vermählte sich mit Franzisca Romana Edlen v. Zorn, dochkonnte Wissgrill (1800) die Fortsetzung des Stammes noch nichtangeben.

v. Hackledt, Freiherren.

Im goldenen Schilde auf grünem Boden ein rechts gekehrter,schwarzer Bär, welcher in beiden Vordertatzen ein mit der Schärfenach rechts gekehrtes Beil an braunem Stiele hält. Auf dem Schildesteht eine fünfperligc Krone, auf welcher sich drei gekrönte Helmeerheben. Aus dem rechten Helme wächst der Bär des Schildes mitdem Beile auf, und der rechte, so wie der linke Helm trägt dreiStraussenfedern, golden, schwarz, golden. Die Decken der sämmt-lichen Helme sind schwarz und golden Wappenbuch des König-reichs Bayern, III. 17. v. Hefner, II. Tab. 36 und S. 38 (derBär im Schilde und auf dem mittleren Helme ist links gekehrt unddie Schärfe des Beils demnach der linken Seite zugewendet. Das vonv. Hefner gegebene Stammwappen zeigt im goldenen Schilde aufgrünem Boden den links gekehrten Bär mit dem erwähnten Beile.Aus dem gekrönten Helme wächst der Bär, wie beschrieben, linksgekehrt auf. In der Beschreibung des Stammwappens ist jedoch