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4 (1857)
Entstehung
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rieh Ludwig zum Jagdjunker ernannt. Derselbe, gest. 1835 zuMilchst als lierzogl. nassauischer Oberforstmeister, war mit LuiseBenedicte v. Rudow vermählt, aus welcher Ehe mehrere Kinderstammten, von welchen ein früher als Oflicier in k. k. Kriegsdien-sten gestandener Sohn jetzt in Wien loht., wo er sich mit einervervv. v. Ilrasseur vermählte, und eine Tochter, Luise v. F., welcheseit IS39 mit dem grossherz. hessischen Hauptmann und Kammer-herrn Friedrich Freiherrn v. Bellersheim, genannt Stürzelsheim, ver-mählt ist. Im Ilerzogthum Nassau bekleidet Ludwig v. Fürsten-recht jetzt die Stelle eines lierzogl. Oberförsters zu Dillenburg.

v. Gerbhard.

Schild der Länge nach gelheilt: rechts von Schwarz und Goldin 11 Reihen, jede zu fünf Feldern, geschacht; links in Gold einrechts gekehrter, rother Greif. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm,' aus welchem der Greif der linken Schildeshälfte aufwächst.Die Hehndecken sind schwarz und golden. Wappenbuch derPreuss. Monarchie, III. 25. N. Preuss. Adelslex., 1. S. 40 undV. S. 177. Freih. v. Ledebur, 1. S. 252.

Preussen. Friedrich .Christian Gerbhard, Herr auf Polgsen,Nixen und Arnsdorf im Kreise Wohlau in Schlesien, wurde vomKönige Friedrich IL von Preussen, 2. Nov. 1742 (nach anderen An-gaben 2. Nov. 1743) in den Adelstand des Königreichs Preussenerhohen. Derselbe, vermählt mit Johanna Goldammer, hinterliess;einen Sohn, Christian Wilhelm v. G., welcher, so viel bekannt ist,unvennählt starb, und drei Töchter. Von Letzteren war die eine,Christiane Beate v. G., gest. 1807, die Gemahlin des herz. Braun-schweigischen Regierungspräsidenten Freih. v. Seidlitz.

V. Gerhardt.

Schild rund, golden eingefasst, geviert und mit Milteischilde.Im blauen Mittelschilde ein aus dem unteren linken Rande dessel-ben aufwachsender, rechtsgekehrter, zehnendiger Hirsch von natür-licher Farbe. I und 4 in Gold drei blaue Querbalken, und 2 und