Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

46

sich kehren, und 4 in Gold ein aufrechtgestellter, rother Krebs.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchem, zwischenzwei silbernen BüfTelshörnern, drei goldene Kornähren, die beidenäusseren an der äusseren Seite mit einem grünen Hahne versehen,aufwachsen. Die Helmdecken sind blau und golden. v. Ilefner,11. 77 und S. 70 (im dritten Felde fahren neben einander vierBlitze aufwärts, und die beiden äusseren Kornähren auf dem Helmezeigen an den äusseren Seiten zwei Hahne). v. Lang, S. 300. v. Hellbach, I. S. 163.

Bayern. Friedrieb Wilhelm Boller, früher EichstädtischerHofkammerrath, später Major und Chef des 1. Landwehr-BataillonsHilpoltslein, Herr des Gutes Zell im Ober-Donau-Kreise, wurde vomKönige Max 1. Joseph von Bayern, 5. Febr. 1816, in den Adelstanddes Königreichs Bayern erhohen und dann in die Adelsmatrikel ein-getragen. Der Vater desselben, Friedrich Boller, kurmainzischerGel). Batb, hatte schon das genannte Gut Zell besessen.

v. Bondeli, Freiherren.

Schild golden eingefasst und geviert: 1 und 4 in Gold einlinkssehender, golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Adler,dessen Fliigel mit goldenen Kleestengeln belegt sind, und welcherauf der Brust den königlichen Namenszug FB. mit darüber schwe-bender königlicher Krone trägt; 2 und 3 in Blau ein silbernes An-kerkreuz. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Derrechte Helm trägt den Adler des 1. und 4. Feldes, und der linkeeinen die Sachsen einwärtskehrenden, blauen Adlersfliigel, welchermit dem Kreuze des 2. und 3. Feldes belegt ist. Die Decken desrechten Helmes sind schwarz und golden, und die des linken blauund silbern. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, 11. 26. v. Hell-bach, I. S. 165. N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 37 und S. 277. Freih. v. Ledebur, I. S. 83 und 84.

Preussen. Simeon Gabriel v. Bondeli, k. preuss. Geh. Rathund Gesandter bei der Eidgenossenschaft, wurde vom Könige Fried-rich I. von Preussen, 17. April 1703, mit seinen Brüdern Emanuelund Johann v. Bondeli in den Freiherrenstand des Königreichs Preus-sen erhoben. Dieselben stammten aus einem angesehenen, dem