Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
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dieselbe in drei Puffen übereinander steht). Kupferstich mit derUmschrift: Friedrich Carl v. Börstel, Decanus et Thesaurarius (derobere, linke Theil des Schildes ist silbern, der untere rechte blau,der Hehn gekrönt, und die Bekleidung des Armes ist der Liingenach von Bolh und Silber, und zwar durch zwei silberne Quer-streifen in drei Abibeilungen, gestreift. Die aus der Krone desHelmes hervortretende Abtheilung ist sieben, die zweite sechs unddie obere fünf Mal von Roth und Silber gestreift. Die Helmdeckensind nicht tingirt, sondern nur schattirt. Mit dieser Abbildungstimmen auch Abdrücke von mit Angabe der Farben gestochenenPetschaften überein. Ein älteres Petschaft zeigt den Schild geviertmit einem ein Ordenskreuz enthaltenden Mittelschilde. 1 und 4ergiebt den Helmschmuck, 2 und 3 den Schild des von ßörstel-schen Wappens. Der Ilauptschild ist mit einer Krone bedeckt undmit Lorbeerzweigen umgeben. v. Meding, 11. S. 71 und 72 (be-schreibt das Wappen zuerst nach zwei Zeichnungen aus einemStammbuche, in welches sich Samuel vonn Boerslel zu Amberg,12. Nov. 1599, und Levin v. Börstel zu Dessau, 1. Juli 1600, ein-gezeichnet hatten, und zwar, wie folgt: ein, durch einen rothenSchrägbalken schrägrechts getheilter, oben blauer, unten silbernerSchild. Der schrägrechle Balken ist mit drei silbernen, runden,den Quasten, deren sich die Maurer bedienen, ähnlichen Bürsten,an goldenen schräg aufwärts gekehrten, runden Stielen, belegt. Aufdem Helme erbebt sieb zwischen einem Adlersfluge, dessen rechterFlügel roth, der linke blau ist, bis an den Ellbogen, ein rolh-bekleideter Arm, der in der geschlossenen Hand, deren inwendigeSeite vorwärts gekehrt ist, einen grünen Kranz über sieb in dieHöbe hält. Die Hand ist ringsum mit einer silbernen Handkrause,die rothe Bekleidung hingegen mit neun silbernen Hermelinschwän-zen geziert, von denen immer drei in einer Reihe neben einander,doch die mittelste etwas erhöhter, als die zur Seile des Armes an-gebrachte, stehen. Die Helmdecken sind silbern, roth und blau.Am Wappen des Levin v. Börstel zeigte sich übrigens, wegen desrechtsgekebrlen Daumens, deutlich, dass es der linke Arm sei, wel-cher aus dem Helme hervorkomme. Nach Beschreibung dieser Stamm-buchszeichnungen nimmt v. Meding auf Siebmacber und auf Beck-mann Rücksicht). Gauhe, I. S. 182184. Freih. v. Krobne,II. S. 503. v. Hellbach, I. S. 160. N. Preuss. Adelslex., I.S. 289 und 290: v. Borstel (Borstell), Freiherren und Herren von(hält die Familie v. Börstel und die v. Borstell für ein und dasselbe