Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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1723. Der Stamm ist schon mit dem Sohne des Genannten wie-der erloschen.

Blümner v. Frohburg, Freiherren.

Im goldenen Schilde auf einem rothen Herzen mit einem un-tergelegten, die Horner abwärts kehrenden, silbernen, halben Mondedrei durchaus rothe Degen, jeder mit einem silbernen, die Horneraufwärts kehrenden halben Monde besetzt. Auf dem Schilde ruhteine Krone mit fünf Perlen, und auf derselben erhebt sich einoffener, vorwärts gekehrter Turnierhelm, aus dessen goldener Kroneein rechtssehender, schwärzer Greil bis unter den Schweif hervor-wächst. Die Decken des Helmes sind zu beiden Seiten roth undgolden, und den Schild halten zwei schwarze, auswärtssehendeGreife mit rother Zunge und rothen Waffen, der rechte den Schweifunter sich, der linke denselben in die Höhe schlagend. Bei Er-hebung in den Freiherrenstand wurde der Schild des alten Wap-pens der Familie beibehalten, der Helmschinuck des Familienwap-pens aber: ein die Hörner unterwärts kehrender Halbmond, inwelchem drei Degen eingestochen sind, wie angegeben, verändertund die freiherrliche Krone mit den Schildhaltern hinzugefügt.Abdrücke von Petschaften und handschriftliche Notizen.- Wap-penb. d. Sachs. Staaten, IV. 6.

Sachsen. Ernst Blümner, k. sächs. Geh. Legationsrath,Herr auf Frohburg etc., wurde vom Könige Friedrich August I.von Sachsen, 31. Aug. 1811. zur Bezeigung Allerhöchster Gnadeund der aus den Diensten, welche derselbe bei verschiedenen, ihmaufgetragenen Verrichtungen geleistet hatte, geschöpften Zufrieden-heit, mit dem Namen: Blümner v. Frohburg, in den Freiherrenstanddes Königreichs Sachsen erhohen. Der Mannsstamm wurde durcheinen Sohn fortgesetzt, welcher aber später unvermählt starb.

v. Bock.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im schwarzen Mittelschildeein offener, goldener Adlersflug. 1 und 4 in Gold auf grünemDreiberge ein einwärtsspringender, schwarzer Bock; 2 in Roth auf