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v. Bielefeld (Bielfeld), Freiherren.
Schild golden eingelasst und gevierl: 1 und 4 in Schwarz eindie Sachsen einwärtskehrender, schwarzer Adlersflügel, welcher miteinem goldenen Kleestengel helegt ist; 2 und 3 von Blau und Sil-ber quer getheilt; mit drei (2 und I) goldenen Lilien und zweirothen, fiinfblälterigen Bosen. Zwei Lilien stehen oben in Blaunehen einander, die dritte Lilie steht unter denselben auf der Tliei-lungslinie des Feldes, halb im Blau, halb im Silber, und die beidenBosen neben einander unten im Silber. Auf dem Schilde liegt einefünfperlige Krone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben.Der rechte Helm trägt den Hals und Kopf eines rechtssehenden,gekrönten und golden bewehrten, schwarzen Adlers, und aus deinlinken Helme wächst ein vorwärtssehender Bitter in schwarzem,mit Gold eingefasstem Harnisch und mit schwarzer Sturmhaube aut,welcher in der Beeilten eine die Schärfe rechtskehrende Axt, in derLinken aber einen grünen Kranz hält. Die Decken des rechtenHelmes sind schwarz und silbern, die des linken roth, blau undgolden, und den Schild halten zwei auf einem goldenen etc. Po-stamente stehende, einwärtssehende, golden gekrönte und bewehrte,schwarze Adler, deren Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt sind,und welche auf der Brust den königlichen Nanienszug F. B. mitdarüber schwebender Krone tragen. — Abdrücke von Petschaften.— Wappenh. d. Preuss. Monarchie, II. 23. — Wappenb. d. Sächs.Staaten, IV. 6. — v. Hellbach, I. S. 141. — N. Preuss. Adelslex., I.S. 42 und S. 237. — Freili. v. Ledebur, I. S. 64: Bielfeld.
Preussen. Jacob Friedrich v. Bielfeld, k. preuss. Legations-rath und Gouverneur des Prinzen Ferdinand, wurde vom KönigeFriedrich II. von Preussen, 23. April 1748, in den Freiherrenstanddes Königreichs Preussen erhoben. Derselbe gehörte schon inBheinsberg zu den Gesellschaftern des damaligen KronprinzenFriedrich, war später Grossmeister einer Freimaurerloge, und istnamentlich durch die unter dem Titel: Lettres familiäres erschieneneBeschreibung der Verhältnisse am Hofe des Königs Friedrich II.bekannt geworden. Er verliess später den königlichen Hof und diepreussischen Staaten und soll, wie das Adelslexicon der Preuss.Monarchie und Freili. v. Ledebur anführen, ohne männliche Nach-kommen gestorben sein. Dagegen ergeben andere Nachrichten, dassJacob Friedrich Freiherr v. Bielfeld, nachdem derselbe die preuss.Staaten verlassen, die Güter Trebsen und Ilaselbach im Herzog-